In den vergangenen Jahren hat die Elternarbeit in Kitas immer mehr an Bedeutung gewonnen. Es gibt Förderprogramme von Bund und Land. Jetzt hat die Stadt beschlossen, zum neuen Kindergartenjahr eine Teilzeitstelle mit 50 Prozent zu schaffen. Die Familienberatung soll einrichtungsübergreifend erfolgen. Die Stadt hat für diese neue Stelle die Förderung durch den Landkreis Konstanz beantragt.

Er hoffe, dass nicht die Hälfte der Fördersumme in die Bürokratie fließe, betonte Hauptamtsleiter Hubert Walk kürzlich im Hauptausschuss: „Wenn es so läuft wie bei der Schulsozialarbeit, ist es für mich in Ordnung.“ Den Bewilligungsbescheid zur Förderung werde es erst Anfang nächsten Jahres geben. „Da geht es nach Antragseingang, wir waren die ersten“, so Walk.

Bürgermeister Rainer Stolz bestätigte, dass das Thema seine Berechtigung habe. Es gebe eine immer größere Anzahl von Eltern, die Probleme hätten, ihre Aufgaben ganz zu erfüllen. Stolz sagte, die Christa und Hermann Lauer Stiftung fördere bereits über Jahre die Elternarbeit an einzelnen Schulen, beispielsweise dem Schulverbund Nellenburg. Dies bedeute eine ganz erhebliche Hilfe. „Wir sehen die Notwendigkeit“, erklärte er.

Die Mitglieder des Hauptausschusses des Gemeinderats hatten keine Fragen und stimmten geschlossen für die Bildung dieser Teilzeitstelle.

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