Was man erreichen kann, wenn man zusammenarbeitet, beweist der neue Spielplatz am Ortsausgang von Winterspüren. „Die Idee zu diesem Groß-Projekt kam aus einer Gruppe von Winterspürer Eltern“, erzählt Robin Haas, einer der Mitinitiatoren, der die gute Zusammenarbeit zwischen Bürgern und der Stadt hervorhebt. Samir Vehabovic, ebenfalls Mitglied des Projektteams, zieht für diese Bürgerinitiative gar den Vergleich zu Asterix und Obelix, indem er Winterspüren als Klein-Gallien bezeichnet.

Auch die Bürgerstiftung Stockach (Büsti) hatte einen großen Anteil am Erfolg des Projekts. Die Eltern wünschten sich mehr Spielgeräte als im Etat der Stadt Stockach für die Neugestaltung des Spielplatzes vorgesehen waren. So entstand die Idee, dass die Bürgerstiftung diese zweckgebundene Spendensammelaktion, zu der auch im SÜDKURIER aufgerufen wurde, unterstützen sollte. Dabei kam von 48 Spendern die große Summe von knapp 30.000 Euro zusammen.

Freude über die Spendenbereitschaft

„Spenden mit Zweckbindung gibt es bei uns schon immer,“ erklärte Manfred Peter, Geschäftsführer der Büsti, der allerdings die Aktion in Winterspüren als die bisher größte bezeichnete. Auch der Vorsitzende Wolfgang Kammerlander ist von dem Projekt sehr angetan und freut sich über die große Spendenbereitschaft. „Falls allerdings das Spendenaufkommen nicht gereicht hätte, hätte die Büsti zugespendet.“

Das könnte Sie auch interessieren

Sehr erfreut über den neuen Spielplatz zeigte sich Ortsvorsteher Markus Gebert, der besonders die verkehrsgünstige Lage des Platzes hervorhob und sich auch über die Akzeptanz der Nachbarschaft freut. Auch das leidige Thema Müll sei bei dem Platz kein Problem. „Die Leute sind sehr diszipliniert, so dass der Platz immer tiptop aussieht,“ erklärt Mitstreiter Vehabovic, der den Nutzern dafür ein großes Kompliment macht.

„Als letzten Schritt wird die Stadt die Umzäunung anbringen und damit das Projekt abschließen“, ergänzt Gebert, der die gute Zusammenarbeit mit Bürgermeister Rainer Stolz würdigte.