Bei der Sanierung der Bundesstraße 313 auf dem Gebiet von Stockach und Mühlingen kommen die Fachleute schneller voran als geplant. Derzeit laufen die Arbeiten am vierten Bauabschnitt zwischen Stockach-Hoppetenzell und Mühlingen-Mühlweiler. Diese sollen noch bis Ende Juni dauern. Ab dem kommenden Montag, 15. Juni, packen die Bauarbeiter zusätzlich den letzten Bauabschnitt zwischen Mühlingen-Schwackenreute und der Grenze zum Landkreis Sigmaringen an. Dies gibt das Regierungspräsidium Freiburg (RP) in einer Pressemeldung bekannt.

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Nach der ursprünglichen Planung wäre der letzte Abschnitt der Straßensanierung erst später an der Reihe gewesen. Doch das RP habe sich nun mit den zuständigen Behörden und der Baufirma darauf verständigt, den Bauablauf zu optimieren, heißt es in der Mitteilung. Die Sanierung an der Straße soll dadurch Mitte Juli beendet sein, nicht erst wie ursprünglich geplant in der zweiten Juli-Hälfte. Dadurch dass die beiden letzten Abschnitte der Sanierung parallel laufen, wird Mühlweiler zeitweise nur über die Kreisstraße 6180 erreichbar sein. Wer nach Schwackenreute möchte, muss von Mühlweiler aus über das Teilstück der B 313 fahren, an dem derzeit nicht gebaut wird. Bei der Sanierung werden auf fünf Abschnitten zwischen Stockach und der Kreisgrenze die beiden oberen Schichten der Straße erneuert. Außerdem wird ab Ende Juni am südlichen Ortseingang von Zizenhausen ein Radweg neu gebaut, wofür auch umfangreiche Arbeiten an der Straße nötig sind.

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Für den überregionalen Verkehr gilt schon seit Beginn der Bauarbeiten Ende April eine großräumige Umleitung zwischen Stockach und Meßkirch über die Bundesstraßen 14 und 311. Die betroffenen Anwohner werden laut der Pressemeldung vom RP kurzfristig informiert. Auch im öffentlichen Personennahverkehr gilt während der Bauarbeiten ein Ersatzfahrplan. Das RP verweist für Informationen auf die Internetangebote der Busbetriebe. Der Verkehrsverbund Hegau-Bodensee informiert unter www.vhb-info.de.