Es ist ein großer Erfolg, den Lena Haak vom TV Jahn Zizenhausen in jungen Jahren feiern darf: Die 17-jährige Sportlerin, geboren in Zizenhausen und angehende Ergotherapeutin, hat vor drei Wochen bei der Aerobic-Weltmeisterschaft in Portugal im Aerobic-Dance mit ihrem Achter-Team den hervorragenden achten Platz belegt. „Ich bin absolut stolz auf unser Eigengewächs Lena“, verkündet der Vereinsvorsitzende Stefan Tresp, der die hervorragende Arbeit des Trainerteams, bestehend aus Christine Kieweg und deren Tochter Jessica, hervorhebt. Letztere begleitet Lena zu allen Lehrgängen und Wettkämpfen und ist selbst als Wettkampfrichterin deutschlandweit tätig.

Teil des neu gegründeten Eliteteams

Aber wie erreicht ein Mädchen aus Zizenhausen solch einen sportlichen Olymp? Lena Haak erzählt, dass sie als kleines Mädchen mit normalem Turnen begonnen habe, aber sehr bald zum Aerobic-Turnen gewechselt und dort sehr gefördert worden sei. So blieben die Erfolge nicht aus. Aufgrund ihrer starken Leistung bei der Deutschen Meisterschaft wurde sie in die Auswahl für das Eliteteam aus den besten Sportlern Deutschlands gewählt.

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Die Bundestrainer seien auf sie aufmerksam geworden und so folgte die Berufung in das neu gegründete Eliteteam, wo die Top-Elf der Aerobicsportler und -sportlerinnen Deutschlands gemeinsam trainieren. Diese Truppe trifft sich einmal monatlich in einem der vier Aerobic-Turn-Zentren Deutschlands. Und dort war auch Lena Haaks Sprungbrett zur Weltmeisterschaft in Portugal, wovon sie sichtlich überwältigt nach einer Woche zurückkam.

Fünf Mal Training in der Woche

Um das zu erreichen, ist die junge Sportlerin sehr gefordert. So schildert sie ihr Trainingsprogramm: Fünf Mal Training, durchschnittlich 15 bis 17 Stunden die Woche. Damit hat sich die Frage nach ihren weiteren Hobbys von alleine erledigt.

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Neben ihren internationalen Wettkämpfen verliert sie ihren Heimverein aber auch nicht aus den Augen: Sie wird zusätzlich weiterhin im Einzel für den TV Jahn Zizenhausen an den Start gehen – und im Geheimen hofft sie, dass ihre Sportart irgendwann olympisch wird.