Marina Di Bartolomeo hatte schon viele Ausstellungen in der Region. Die farbenfrohen Kunstwerke der Stockacher Künstlerin fallen ins Auge. Viele davon werden von ihren Gedanken geziert. „Schreib doch mal ein Buch“, sei sie deshalb nach einer Ausstellung aufgefordert worden – und sie versprach, der Aufforderung nachzukommen. Wer sie kennt, der weiß: sie hält ihre Versprechen ein.

Gedanken, Fotos, Bilder

Doch wie geht man ein Buch an? Wie das Zusammenstellen einer Ausstellung: Da wird Vorhandenes gesichtet, und in diesem Fall mancher analog auf einen Zettel geschriebene Gedanke digitalisiert.

Anschließend galt es, Gedanken und Fotografien oder Bilder zusammenzufügen und die Reihenfolge festzulegen. Und schon war „Fliegende Gedankenwelten“ fertig. Dennoch dauerte es ein Jahr, bis das Buch fertig gestaltet war und nun fast alle Sinne anspricht.

Marina Di Bartolomeo vor einem ihrer Bild, welches auch im Buch „Fliegenden Gedankenwelt“ zu entdecken ist.
Marina Di Bartolomeo vor einem ihrer Bild, welches auch im Buch „Fliegenden Gedankenwelt“ zu entdecken ist. | Bild: Susanne Schön

Zwei Jahre lang suchte Marina Di Bartolomeo den richtigen Weg, um ihr Buch unter die Menschen zu bringen. Eine große Hilfe war ihr dabei Diana Taddia, die Inhaberin von „Bücher am Markt“. Dort wird die Autorin am verkaufsoffenen Sonntag am 26. September ihr Werk erstmals vorstellen.

Interessierte können an diesem Tag mit ihr reden und sich ein Exemplar des Buches signieren lassen. Die Künstlerin wird außerdem eine Fläche im Schaufenster der Buchhandlung gestalten. Ihr Buch wird auch nach dem 26. September dort zu kaufen sein – und vorerst nur dort.

„Sie fliegen mir zu“

Auf die Frage, wie ihr die Gedanken, die sie im Buch gesammelt hat, einfallen, antwortet sie: „Sie fliegen mir zu.“ Ihre Gedanken seien ebenso vielfältig wie ihre Kunst. Und so wie ihre Kunst entwickelten sich auch die Gedanken stets weiter und weigerten sich, in nur eine Kategorie zu passen.

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Thematisch eingrenzen ließen sie sich nur schwer. Das Buch ist voller Lebensweisheiten, enthält aber auch tröstende Gedanken zum Tod und beschäftigt sich mit gesellschaftspolitischen Themen. Den ersten Gedanken im Buch hatte sie bereits mit zwölf Jahren: „Er hat mich durchs Leben begleitet.“