Premiere bei der Kulturbrücke: Sie ist zum ersten Mal beim Schweizer Feiertag mit einem Verpflegungsstand dabei. Der Verein präsentiert die Essenskultur aus Afghanistan, dem Irak, Iran, Afrika und der Ukraine. Menschen mit Fluchterfahrung und Migrationshintergrund bereiten das Essen zu. Die genaue Lage des Standes ist noch nicht festgelegt.

Essen bringt Menschen zusammen

Unter dem Namen „Stockach is(s)t bunt“ gibt es am Stand der Kulturbrücke am Samstag zwischen 10 und 18 Uhr Essen. Es wird in erster Linie kalt serviertes Fingerfood angeboten. Laut Website der Kulturbrücke soll am Vortag außerdem ab 16 Uhr ein Projekt stattfinden, das zum gemeinsamen, interkulturellen Kochen einlädt. Treffpunkt hierfür ist das Evangelische Gemeindezentrum.

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„Menschen kommen sich durch das gemeinsame Essen näher“, sagt Yasaman Lashgari, eine der Vorsitzenden des Vereins zu der Aktion am Schweizer Feiertag. „Wir wollen den Besuchern nicht nur andere Kulturen vorstellen, sondern auch einen Raum des Kennenlernens schaffen, in dem man gemeinsam die Speisen genießen kann. Gerade in den vergangenen Jahren konnten diese Aufeinandertreffen nur sehr begrenzt stattfinden. Viele der Geflüchteten waren direkt bereit, bei der Aktion mitzumachen, weil sie neue, soziale Kontakte knüpfen wollen.“

Kulturbrücke fehlen die Räumlichkeiten

Die Kulturbrücke hat viele Ideen, die in Zukunft umgesetzt werden könnten: „Es ist zwar schon viel geplant, aber durch die Krise und auch aufgrund fehlender Räumlichkeiten war und ist es immer noch etwas schwierig“, so Yasaman Lashgari. Die Einnahmen des Standes sollen in integrative Arbeiten und Aktionen fließen. So ist geplant, mit einem Teil des Geldes einen Ausflug für die Beteiligten zu finanzieren.

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„Ich selbst bin Iranerin und mir ist das Zusammentreffen von Kulturen sehr wichtig“, sagt Yasaman Lashgari. „Ich glaube, dass, wenn Menschen aus verschiedensten Kulturen miteinander leben und sich miteinander austauschen, dass sie letztendlich eine stärkere Gemeinschaft werden.“