Vom Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg fließt kräftig Geld in die Region: Wie das Regierungspräsidium Freiburg bekannt gibt, wird im Rahmen des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum landesweit eine Fördersumme von 100 Millionen Euro zur Verfügung gestellt – ein Rekordbetrag von 31,6 Millionen Euro entfalle dabei auf den Regierungsbezirk Freiburg.

2,3 Millionen Euro gehen an den Landkreis Konstanz

Insgesamt werde dadurch ein Investitionsvolumen von mehr als 235 Millionen Euro angestoßen. In 295 Ortsteilen von 171 Gemeinden seien 473 Einzelprojekte zur Förderung vorgesehen, im Landkreis Konstanz werden 34 Projekte mit insgesamt rund 2,3 Millionen Euro gefördert – mit dabei sind auch Gemeinden aus dem Raum Stockach.

Förderung privater Bauprojekte

In Stockach selbst gehen laut Bürgermeister Rainer Stolz rund 130.000 Euro an ein privates Projekt im Stadtteil Zizenhausen, bei dem ein Handwerker seine Infrastruktur ausbaue. Etwa 200.000 Euro gehen an ein ebenfalls privates Bauprojekt im Stadtteil Hindelwangen.

An die Gemeinde Eigeltingen gehen Fördergelder in Höhe von rund 70.000 Euro für den Aus- und Umbau des Gasthauses Lamm an der Hauptstraße. Dort solle die Gastwirtschaft „wieder zum Leben erweckt werden“, zudem sollen in dem Gebäude Wohnräume geschaffen werden.

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Mit etwa 35.000 Euro werde in Reute der Bau von Wohnungen gefördert, die in einem alten landwirtschaftlichen Betriebshof entstehen sollen. In Mühlingen fließt eine Fördersumme von rund 85.000 Euro in ein privates Wohnbauprojekt, wie Klaus Beck vom Rechnungsamt informiert.

An Orsingen-Nenzingen gehen laut Bürgermeister Bernhard Volk 55.000 Euro für ein privates Wohnungsbauprojekt, zudem werden geplante Gemeinschaftseinrichtungen mit rund 825.000 Euro gefördert.

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Laut des Regierungspräsidiums zielen die Schwerpunkte des Entwicklungsprogramms generell auf die Innenentwicklung ländlicher Kommunen und vor allem die Schaffung von zusätzlichem Wohnraum ab.