Der Grundgedanke des Erasmus-Programms der Europäischen Union, Jugendliche aus ganz Europa zusammenzuführen, war bei der einwöchigen Veranstaltung am Stockacher Berufsschulzentrum (BSZ) förmlich zu spüren. Trafen sich doch in der Stadt 60 Jugendliche aus Irland, Polen, Portugal und dem Gastgeberland Deutschland, um an einem gemeinsamen Projekt zu arbeiten: Die teilnehmenden Schüler aus Wirtschaftsgymnasien sollten ihre IT- und Marketingkenntnisse und deren Anwendung in Workshops, die bei Besuchen in den Partnerländern stattfanden, vertiefen.

Dazu bereisten die teilnehmenden Schulen die jeweiligen anderen drei am Projekt beteiligten Länder. Der letzte Workshop und das letzte Zusammentreffen fanden in der vergangen Woche in Stockach statt.

Gäste aus Polen, Irland und Portugal

Von Montag bis Freitag wurde den Gästen aus Polen, Irland und Portugal ein umfangreiches kulturelles Programm geboten. Die Stockacher Projektleiterin Caroline Locherer, Lehrerin am hiesigen BSZ, hat unter anderem Besuche bei der Bodenseewasserversorgung, dem Zeppelin-Museum in Friedrichshafen und eine Stadt-Tour durch Konstanz organisiert.

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Eigentlich sollte das Projekt, das 2019 begann, laut Schulleiterin Saskia Metzler bereits letztes Jahr beendet werden, aber hier hat die Corona-Pandemie für eine Verlängerung gesorgt, sodass es jetzt erst beendet werden konnte. Dies schien allerdings den jungen Leuten wenig auszumachen, und so war die Stimmung während der verschiedenen Länderpräsentationen im Multi-Media-Raum des BSZ locker und gelöst.

Die Klasse aus Kells in Irland präsentiert ihren Teil des Erasmus-Projekts im Berufsschulzentrum Stockach. Links vorne im roten Shirt ...
Die Klasse aus Kells in Irland präsentiert ihren Teil des Erasmus-Projekts im Berufsschulzentrum Stockach. Links vorne im roten Shirt die Betreuerin Brianan Fox | Bild: Reinhold Buhl

Stärkung von Sprache und Zusammenarbeit

Und das Ziel des Projektes, die internationale Zusammenarbeit sowie die Stärkung von Sprachkompetenzen der jungen Leute zu fördern, schien in vollem Umfang erreicht worden zu sein. Darüber freute sich ganz besonders Malgorzata Florczyk aus Polen, in deren Händen die Gesamtorganisation lag, und auf deren Initiative hin das gesamte Projekt erst zum Laufen kam.

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