Reinhold Buhl

Es war eine freudige Überraschung für das Ärzteteam um Ewald Renz, als es hörte, dass der Krankenhaus-Förderverein eine weitere wichtige Anschaffung für das Krankenhaus finanziert. Es handelt sich dabei um ein Prothesenplanungsprogramm.

Das unterstützt die Ärzte dabei, maßgeschneiderte chirurgische Ansätze für Patienten zu entwickeln. Mit der stetigen Weiterentwicklung von Technologien kam auch der Bedarf an besserer OP-Vorbereitung und digitaler Planung. Insbesondere bei der Vorbereitung können 3D-Modelle helfen, realitätsnahe Modelle der zu behandelnden Regionen wie etwa Schultern oder Knie zu erstellen.

Ganz neue Behandlungsmöglichkeiten

Das wiederum könne dann dabei helfen, eine Behandlungsentscheidung zu treffen. Mit dem neuen Programm kann man Eingriffe im Vorfeld simulieren. Die Ärzte Ewald Renz, Arne Feistel und Wilhelm Loewe, die mit diesem Programm arbeiten werden, sind froh über den Fortschritt.

„Man kann damit in drei-dimensionalen Ebenen das Modell drehen und somit von allen Seiten ansehen, man kann Defekte beurteilen und damit Prothesenkomponenten im Voraus am Schirm festlegen“, erklärt Ewald Renz.

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„Als die Anfrage bezüglich des Programms seitens der Ärzteschaft kam, haben wir sofort erkannt, wie wichtig die Anschaffung für unser Haus ist und haben binnen zwei Stunden mit der Vorstandschaft entschieden, hier mitzuhelfen“, erklärt Hubert Steinmann, der Vorsitzende des Fördervereins.

Viele weitere Investitionen geplant

Bei diesem Projekt allein soll es in diesem Jahr nicht bleiben. „Wir planen für 2022 folgende Investitionen: Rest-Anstrich des Krankenhausgebäudes, Ersatz des Fußbodens im Eingangsbereich und zur Ambulanz, Ausstattung und Gestaltung des Wartebereichs in der Ambulanz, Errichtung eines eventuell dreiteiligen beleuchteten Hinweisschildes zur Orientierung der Besucher und Patienten, Mitgestaltung bei der Verlegung der Intensivstation sowie die Mitgestaltung des Außenbereichs nach Fertigstellung der Baumaßnahmen“.

Laut Steinmann bewegen sich die diesjährigen Investitionen im sechsstelligen Bereich.