Mit einem Geschenk und viel Lob verabschiedete Bürgermeister Rainer Stolz in der jüngsten Gemeinderatssitzung Harald Schweikl vom Stadtbauamt. Schweikl geht Ende November in den Ruhestand. „Im Stadtplanungsamt geht eine Epoche der Sachlichkeit, Kompetenz und Umsicht zu Ende“, sagte Stolz.

Viel Lob für Harald Schweikl

Schweikl habe immer klare Entscheidungen getroffen und die Bebauungsplanungen sachlich erledigt. „Ich schätze seine klare und zurückhaltende Haltung“, so Stolz. Auch der Gemeinderat wisse um Schweikls souveräne Arbeitsweise.

Stolz hob Schweikls umfangreiche Kenntnisse der Planungsgeschichte der Stadt hervor: „Er könnte ein Buch über die Entwicklung der Kleinstadt zum Mittelzentrum schreiben.“ Schweikl habe in seinen 42 Dienstjahren zwei Bürgermeister erlebt und bleibe „in der Geschichte der Stadt haften“. Stolz sagte auch, er wisse nicht, ob es überhaupt noch Bereiche in der Stadt gebe, die Schweikl nicht bearbeitet habe.

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Er kommt eigentlich aus Mühlacker

Dabei sei es nicht unbedingt klar gewesen, dass seine Zeit in Stockach so lange dauern werde, erzählt Schweikl auf Nachfrage. Nach der Ausbildung bei der Verwaltung seiner Geburtsstadt Mühlacker bei Pforzheim und einem Studium an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl habe er einfach einen anderen Landesteil kennen lernen wollen. Dass er so lange in der Stadt blieb, dafür ist, wie so oft, die Liebe verantwortlich. Denn hier habe er seine Ehefrau Hiltrud getroffen, so Schweikl. Nun freue er sich darauf, bei schönem Wetter einfach mit ihr wandern zu gehen, ebenso wie auf Freizeit und Freiheit.

Als er am 1. Dezember 1978 seinen Dienst bei der Stadt Stockach antrat, seien viele Stadtteile noch nicht an die Kläranlage angeschlossen gewesen. Sein erstes Großprojekt sei dann die Abrechnung der Anschlüsse gewesen. Auch mehrere Flächennutzungspläne für Stockach und die Verwaltungsgemeinschaft haben ihn beschäftigt – ebenso wie zahllose Bebauungspläne.

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