Unternehmer Tilo Zimmerer ist ein, wie er selbst von sich sagt, Reingeschmeckter. Er stammt aus Rottweil, lebt jedoch seit fast zehn Jahren in Winterspüren. Dorthin sei er der Liebe wegen gezogen, fühle sich nun aber in der Gegend sehr wohl. Kürzlich wurde Tilo Zimmerer zum Schriftführer des Fördervereins der Grundschule Winterspüren gewählt, ein Amt, zu dem er gekommen sei „wie die Jungfrau zum Kinde“.

Eigentlich habe die frühere Schriftführerin Doris Biernat seine Frau gefragt, ob diese nicht Schriftführerin werden wolle. Diese jedoch befand, dass sich ihr Mann in besagtem Amt sicherlich gut einbringen könne, und so wurde Tilo Zimmerer dann, nach ordentlicher Wahl, der neue Schriftführer.

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Begeistert vom Einsatz des Vereins

Den Förderverein der Grundschule Winterspüren, ins Leben gerufen 2016, unterstützt er seit seine beiden Kinder, heute zehn und acht Jahre alt, diese Schule besuchen: „Vor der Existenz des Fördervereins hatte jede Klasse eine Klassenkasse, diese war jedoch steuerlich schwierig zu behandeln. Darum kam damals die Idee mit dem Förderverein auf, initiiert von der früheren Direktorin Nicole Bohnenstengel und Renate Knodel, der damaligen Elternsprecherin.“

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Toll sei es, was der Förderverein so alles auf die Beine stelle, sagt Tilo Zimmerer. Von Dorfweihnacht über Schulfeste, selbstgenähte Alltagsmasken, Öffentlichkeitsarbeit, oder beispielsweise die Apfelsaft-Aktion, bei der Kinder selbst die Äpfel auf dem Gelände sammelten und dann den daraus gepressten Saft erhielten. Die Ideen und Aktionen des Fördervereins trügen auf jeden Fall zur Attraktivität der Schule für alle Beteiligten, Schüler, Lehrer und Eltern bei und helfen, den Schulalltag und seine Belange zu erleichtern, so Zimmermann.

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Selbst das Schulleben mitgestalten

„Die Vereine haben zwar oft viele Mitglieder, meistens fehlt es aber an ehrenamtlichen Helfern.“, sagt Zimmermann. „Mit dem Förderverein unterstützen wir die Schüler finanziell bei Ausflügen und Aktivitäten. So habe auch ich die Möglichkeit, etwas zu geben, mich einfach ehrenamtlich zu engagieren, zum Wohle der Allgemeinheit.“ Und betreffend den Förderverein der Grundschule Winterspüren führt er weiter aus: „An den Schulen wird gerne den Lehrern der schwarze Peter zugeschoben, alles zu organisieren. Aber im Schulförderverein kann man sich selbst auch mit einbringen in die Gestaltung des Schullebens. Klar ist das auch Zeitaufwand, aber dafür kann man auch etwas mitgestalten.“

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Schön wäre es, so Tilo Zimmerer, wenn der Förderverein der Grundschule Winterspüren noch mehr Mitglieder hätte – auch wenn die Beteiligung mit aktuell 42 Mitgliedern recht gut sei, immerhin ist die Grundschule Winterspüren mit 48 Kindern in vier Schulklassen eine der kleinsten Grundschulen im Land.