Für viele Feuerwehren ist in diesem Sommer die über eine Jahr hinweg anhaltende Corona-Pause beendet: Sie dürfen seit kurzem nämlich wieder proben. Auch bei der Stockacher Feuerwehr hat man den Probenbetrieb wieder aufgenommen. Im Rahmen einer Spezialprobe für Maschinisten und Führungskräfte der Abteilung Wahlwies wurde kürzlich die Wasserförderung über lange Wegstrecken von der Stockacher Aach bis zur Waldorfschule Wahlwies geübt.

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Erstmals seit der Beginn der Corona-Beschränkungen sei es wieder möglich, eine gemeinsame Übung mit mehreren Abteilungen durchzuführen, teilte Tobias Bertsche von der Freiwilligen Feuerwehr Stockach in einer Mitteilung mit. Für Fabian Dreher, Pressesprecher der Feuerwehr Stockach, hebt gerade diesen Umstand hervor: „Es ist überaus wichtig, dass wir endlich wieder gemeinsam trainieren können.“ Die Feuerwehren im Landkreis leben vor allem von der Praxiserfahrung. „Bei großen Ereignissen treffen viele verschiedene Gruppen zusammen“, sagt er. Das hätten etwa die Unwettereinsätze der jüngsten Vergangenheit bewiesen.

Training ist das A und O

„Übungen sind das A und O in der täglichen Feuerwehrarbeit. Bei uns ist es nicht anders als im Sport: Wir müssen beständig üben, um leistungsbereit zu bleiben“, betont Dreher. Gerade deshalb sei die Zeit, in denen nur mit einer bestimmten Anzahl an Einsatzkräften trainiert werden durfte, schwer für die Feuerwehren in Stockach und dem Umland gewesen.

Viele Abteilungen arbeiten zusammen

An der Übung in Wahlwies nahmen neben den Feuerwehrangehörigen aus Wahlwies auch der Wasserförderungszug der Feuerwehr Stockach mit Feuerwehrangehörigen der Abteilungen Hoppetenzell und Zizenhausen an der Übung teil. Die Drohneneinheit des Landkreises unterstützte die Einsatzkräfte mit Luftbildern. Ziel der Übung sei es gewesen, das existierenden Konzept zur Wasserförderung zu überprüfen und die Druckverhältnisse an der angenommenen Einsatzstelle Waldorfschule einzuschätzen, teilt die Feuerwehr in der Mitteilung mit.