Sein Gesicht ist in Stockach sehr bekannt, denn Jochen Fischer ist seit Jahren in Stockachs Musikszene als Allrounder unterwegs und seit 29 Jahren aktives Mitglied der Stadtmusik. Sein Hauptinstrument ist die Trompete, die er denn auch in dem Orchester spielt, jedoch hat er bei seinem achtjährigen Engagement bei der Stockacher Kult-Band Papis Pumpels bewiesen, dass er auch ein hervorragender Keyboarder ist.

Seine große Bekanntheit verdankt der 44-Jährige seinen Aktivitäten beim Musikverein Stockach, in dessen Vorstand er lange Beisitzer war und seit langem Vize-Dirigent als Stellvertreter von Musikdirektor Helmut Hubov ist.

Auch in der Hans-Kuony-Kapelle ist er aktiv

Daneben ist er fastnächtlich unterwegs, denn er ist seit einem Jahr wieder Leiter der Hans-Kuony-Kapelle, die er nach vierjähriger Pause – zuvor hatte er sie schon von 1999 bis 2015 geleitet – wieder als Dirigent führt.

Neu ist sein Vize-Vorstandsposten im Leitungsgremium des Musikvereins. Er wurde bei der kürzlich stattgefundenen Generalversammlung einstimmig zum Vertreter des ersten Vorsitzenden Manfred Wittig gewählt. Auf diesem Vize-Posten löst er Jürgen Schramm nach acht Jahren ab; Schramm hatte sich nicht mehr zur Wiederwahl gestellt.

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In seinem neuen Aufgabengebiet sieht sich Fischer als Bindeglied zwischen den Musikern und dem ersten Vorsitzenden, der nicht aus den Reihen der aktiven Musiker kommt.

„Mein langfristiges Ziel ist es, die bisher erfolgreiche Entwicklung unserer Stadtmusik weiterzuführen und das musikalische Niveau des Orchesters weiter zu festigen“, formuliert Fischer ein ambitioniertes Ziel.

Hoffen auf das Weihnachtskonzert

Kurzfristig allerdings gelte es, die Herausforderungen der Corona-Pandemie zu meistern. „Gerade heute sind wir wieder an einem Punkt, wo wir nicht wissen, was nächsten Monat sein wird“, erklärt Fischer, der sehr darauf hofft, dass das geplante Weihnachtskonzert in der Jahnhalle am 19. Dezember stattfinden kann.