Die Jugendfeuerwehr Eigeltingen rückte am Samstag zur Schauübung nach Reute aus. Übungsannahme war ein Brand in einer Scheune, der durch Schweißarbeiten an einer landwirtschaftlichen Maschine entstand. Das brennbare Material in der Scheune entzündete sich so schnell, dass der Besitzer und ein weiterer Helfer eingeschlossen wurden. „Aufgabe wird es sein, den Besitzer und seinen Helfer zu retten und ein Übergreifen des Feuers auf nebenstehende Gebäude zu verhindern“, erklärte Jugendwart Frank Gommeringer den Zuschauern.

Nach dem Ende der Jahresübung durften auch Kinder, die nicht in der Jugendfeuerwehr sind, einmal ein Strahlrohr halten.
Nach dem Ende der Jahresübung durften auch Kinder, die nicht in der Jugendfeuerwehr sind, einmal ein Strahlrohr halten. | Bild: Susanne Schön

Dieser Aufgabe kamen die rund 40 Jugendlichen mit großer Freude und Eifer nach. Im Einsatz waren Einsatzwagen aus Eigeltingen, Reute und Heudorf. Eines der Fahrzeuge wurde als Einsatzleitfahrzeug genutzt. Unterstützt wurden die Jugendlichen von ihren Jugendbetreuern und anderen Aktiven. Darunter zum Beispiel Regina Glatt, die als Verantwortliche für Öffentlichkeitsarbeit eine junge Kollegin als Pressesprecherin einarbeitete. Auch sonst füllten die Jugendlichen die Arbeiten, die normalerweise von Erwachsenen erledigt werden, gut aus.

Das könnte Sie auch interessieren

„Es geht bei der Jugendfeuerwehr um den Spaß, den haben wir – das hat man an den leuchtenden Augen gesehen“, erklärte Frank Gommeringer bei der Übungsbesprechung im Feuerwehrgerätehaus. Den Jugendlichen war es aber auch wichtig, ihren Familien und Freunden ihr Können zu zeigen. Ebenso machten sie Gleichaltrige und Kinder, die noch zu jung für die Jugendfeuerwehr sind, neugierig auf ein Engagement in der Jugendfeuerwehr.

Eigeltingens Abteilungskommandant Markus Reichelt dankte der Jugendfeuerwehr für die attraktive Jugendarbeit, die wichtig für den Nachwuchs der Einsatzabteilung sei. Er konnte zudem Reutes Ortsvorsteher, Reinhard Schwanz beruhigen: „Es gibt im Ernstfall genug Löschwasser in Reute.“ Das sei eine der wichtigen Erkenntnisse, die man bei einer Jahresübung gewinnen könne. Zudem seien die Jahresübungen auch ein Instrument, um die Zuschauer für Prävention zu sensibilisieren.