Bereits Anfang 2018 wurden laut der Feuerwehr die Arbeiten für das neue HLF aufgenommen. Zur gleichen Zeit seien auch die entsprechenden Zuschuss-Anträge gestellt worden. Dass das neue HLF 20 angeschafft wird und das bisher vorhandene Löschgruppenfahrzeug 8 (LF 8) wegen taktischer und technischer Erfordernisse ersetzen soll, sei im Feuerwehrbedarfsplan, der Anfang 2019 im Gemeinderat verabschieden wurde, so vorgesehen.

Auf technische Spielereien wurde verzichtet

Wie die Feuerwehr Stockach mitteilt, verfügt das Hilfsleistungslöschfahrzeug 20 unter anderem über einen 2000 Liter fassenden Löschwassertank sowie einen 120 Liter fassenden Schaummitteltank. Außerdem sei ein Vollautomatikgetriebe verbaut, von dem man sich „eine deutliche Verbesserung zu den bisherigen im Fahrzeugbestand vorhandenen und teilweise sehr anfälligen automatisierten Schaltgetrieben“. Der Fokus sei bei der Planung und Beschaffung des Fahrzeugs allerdings darauf gelegen, soweit wie möglich auf bewährte Technik zurückzugreifen und auf technische Spielereien zu verzichten. Das HLF 20 könne bei Einsätzen im Bereich der Brandbekämpfung sowie der technischen Hilfsleistung eingesetzt werden.

Das könnte Sie auch interessieren

Schulungen unter Corona-Bedingungen

Damit die Einsatzkräfte im Umgang mit dem Fahrzeug eingewiesen werden können, sollen laut Markus Rebholz Online-Schulungen stattfinden. Zudem solle danach in kleineren Gruppen das Fahrzeug auch vor Ort begutachtet werden. Vor der Corona-Pandemie sei man mit Schulungen zu neuen Fahrzeugen „recht schnell durch gewesen“, nun sei alles mühsamer.

Das könnte Sie auch interessieren

Das HLF 20 steht laut Feuerwehr zukünftig der Stadt Stockach und seinen Ortsteilen zur Verfügung. Zudem könne es unterstützend in der gesamten Verwaltungsgemeinschaft mit den Gemeinden Bodman-Ludwigshafen, Eigeltingen, Orsingen-Nenzingen, Hohenfels und Mühlingen zum Einsatz kommen.