Der Rohbau des Anbaus am Stockacher Krankenhaus ist fertig. Damit schreiten die Arbeiten am neuen Bettentrakt nicht nur weiter voran, sie biegen langsam aber sicher auf die Zielgerade ein. Im Januar fand der Spatenstich des Millionenprojekts statt, seither wuchs der Anbau immer weiter. Mittlerweile gibt es auch einen Termin für das Richtfest. Wie Krankenhaus-Geschäftsführer Michael Hanke auf SÜDKURIER-Nachfrage mitteilt, soll dieser noch in diesem Jahr, Mitte Oktober, stattfinden. „Wir planen die Inbetriebnahme des Anbaus im Mai 2022“, sagt Hanke.

Derzeit laufe der Innenausbau auf Hochtouren. Neben dem neuen Dach, soll etwa schon bald der Einbau der neuen Fenster erfolgen. Die Arbeiten am neuen Bettentrakt befinden sich laut dem Krankenhaus-Geschäftsführer im Zeitplan – trotz des Umstands, dass sie im Januar aufgrund der damaligen Witterungen erst zwei Wochen später hätten starten können, als geplant.

Ein Meilenstein für Stockach

Mit dem Neubau am Stockacher Krankenhaus sollen die Stationen 1 und 2 erweitert werden. Zu Beginn der Bauarbeiten war von Kosten in Höhe von rund 4,2 Millionen Euro die Rede. Mit Blick auf die Baukosten liege man laut Michael Hanke weitestgehend im vorgegebenen Plan. „Auch wenn wir eine genaue Summe eigentlich erst mit dem Abschluss der letzten Arbeiten beziffern können“, betont er im Gespräch.

Für das Stockacher Krankenhaus selbst stellt der Anbau des neuen Bettentraktes ein Meilenstein dar, wie Geschäftsführer Michael Hanke verdeutlicht: „Das war lange überfällig“, sagt er. Nicht nur die Patienten, auch die Mitarbeiter hätten lange auf den Anbau warten müssen. Im zukünftigen Bettentrakt werde es laut Hanke Ein- bis Zwei-Bett-Zimmer geben mit eigenen Nasszellen. Hanke spricht von einem guten, modernen Standard, der zukünftig in Stockach angeboten werden könne. „Wir sind wirklich froh, wenn wir die neuen Zimmer in Betrieb nehmen können“, so Hanke weiter.

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