Nur noch ein Tag, dann kehrt die Fasnacht wieder in Stockach ein – Mitten im Sommer, in Form einer etwa zehnmonatigen Ausstellung im Stadtmuseum im Alten Forstamt. Diese widmet sich dem närrischen Brauchtum in der Stadt und den Teilorten. Thema ist unter anderem die Entstehung und Entwicklung der Fasnacht vor Ort. Eigentlich war die Eröffnung schon Mitte Mai geplant gewesen, durch die vergangene Corona-Situation wurde sie jedoch verschoben. Nun startet sie am morgigen Freitag, 18. Juni. Die letzten Vorkehrungen werden dafür getroffen.

Damit im Museum ab Freitag Ausstellungsstücke wie Häser, Hüte und Dokumente bestaunt werden können, werden nun vom Museums- und Archivteam in vollem Einsatz Kisten entpackt, Vitrinen bestückt und Puppen aufgestellt. Auch der kleine Nachbau der ehemaligen Stockacher Gaststätte „Hans Kuony“, der im ersten Stockwerk des Museums zu finden sein wird, erhält seinen letzten Schliff. Wie Museumsleiter Johannes Waldschütz berichtet, wurden dafür extra eine hölzerne Bank gekauft und eine Theke gebaut.

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Großer Schlussspurt

„Es ist noch ein großer Schlussspurt, den wir da zu leisten haben“, fasst Waldschütz die noch anstehenden Aufgaben zusammen. Am Freitagnachmittag soll dann pünktlich zur Eröffnung alles fertig und die Kisten, die aktuell noch in den Museumsräumen zu finden sind, verräumt sein. Trotz der Arbeit zeigt sich Waldschütz schon jetzt stolz auf das, was entsteht – und auch dankbar über die gute Zusammenarbeit mit den Fasnachtsvereinen.

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Aber nicht nur die Fasnachtsausstellung beginnt am Freitag. Wie Johannes Waldschütz mitteilt, soll ebenfalls ab diesem Tag das Kulturzentrum durchgängig geöffnet sein – und zwar dienstags bis freitags von 10 Uhr bis 17 Uhr und samstags von 10 Uhr bis 13 Uhr. Ausschließlich das Museum sei zudem sonntags von 13 Uhr bis 17 Uhr geöffnet. Die Fasnachtsausstellung soll bis Ende März 2022 zu sehen sein. Die Tourist-Information öffnet auch montags von 10 Uhr bis 12 Uhr.