Der Spaziergang als Protest gegen die aktuellen Corona-Maßnahmen und eine Impfpflicht, der am vergangenen Montag in Stockach stattgefunden hat, war laut der Stadtverwaltung Stockach nicht vorab angemeldet worden. Wie Carsten Tilsner, Leiter des Ordnungsamts, mitteilt, hatte die Stadt von der Polizei im Vorfeld der Veranstaltung Hinweise auf diese erhalten.

„Nach unserer Auffassung handelte es sich klar um eine Versammlung – ganz gleich, als was die Teilnehmer das bezeichnen“, so Tilsner. Eine solche hätte eigentlich ordnungsgemäß vom Leiter 48 Stunden zuvor angemeldet werden müssen, allerdings habe die Stadt die Versammlung dennoch nicht verboten und nicht aufgelöst.

„Wir haben sie teilweise begleitet und teilweise von auffälligen Teilnehmern die Personalien erhoben“, erklärt der Ordnungsamtsleiter weiter. Im Nachhinein habe sich ein Teilnehmer bei der Stadtverwaltung gemeldet „und die Bereitschaft signalisiert, bei einer Wiederholung dieser Aktion die Versammlung vorher anzumelden“.

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