Dieser Kurztrip hat sich gelohnt: Die Chor-AG der Grundschule Wahlwies nahm ihr Publikum an zwei Tagen mit nach Afrika, als sie erstmals das Musical „Kwela, Kwela“ aufführte. Damit traf sie – wie in den Jahren zuvor – genau den Geschmack der Zuschauer. Die erste Aufführung war so gut besucht, dass zusätzliche Stühle benötigt wurden und auch zur Matinee am Samstag kamen viele Gäste.

Fleißige Bühnenbildner am Werk

Beim Eintreten in die Roßberghalle fiel sofort das wunderschöne Bühnenbild auf: Drei große Stellwände mit einem Zebra und Baumsilhouetten vor gelb-orangem Himmel, kahle Bäume mit Geiern darin und das Skelett eines Tieres ließen erahnen, dass hier viele fleißige Bühnenbildner am Werk gewesen waren. Die Kostüme der Darsteller waren fantasievoll und bunt und alle Kinder liebevoll geschminkt.

Die Grundschüler aus Wahlwies spielten und sangen und nahmen das Publikum so mit nach Afrika. Viele Eltern hatten für hübsch geschminkte Gesichter, tolle Kostüme und ein beeindruckendes Bühnenbild gesorgt. Es gab viel Applaus für die gelungene Auffuhrung.
Die Grundschüler aus Wahlwies spielten und sangen und nahmen das Publikum so mit nach Afrika. Viele Eltern hatten für hübsch geschminkte Gesichter, tolle Kostüme und ein beeindruckendes Bühnenbild gesorgt. Es gab viel Applaus für die gelungene Auffuhrung. | Bild: Claudia Ladwig

Wie so oft in Afrika war auch im Stück das Trinkwasser knapp. Auf der Suche danach taten sich die Tiere unter der Führung des Königs zusammen. Das große Orakel, ein alter, sprechender Stiefel, der alles war, was von einem weißen Jäger vor vielen Jahren übriggeblieben war, gab ihnen den Rat, ein tiefes Loch zu graben. Das Wasser, das sie dort fanden, wurde ihnen jedoch nachts von einigen Gespenstern gestohlen.

Die Tiere sind ratlos: Jemand raubt ihnen nachts das mühsam freigelegte Wasser. Im Musical „Kwela, Kwela“ wird aber am Ende alles gut. Dank der Hilfe vieler Eltern spielten die Schüler der Grundschule Wahlwies wunderschön geschminkt in tollen Kostümen vor einem beeindruckenden Bühnenbild.
Die Tiere sind ratlos: Jemand raubt ihnen nachts das mühsam freigelegte Wasser. Im Musical „Kwela, Kwela“ wird aber am Ende alles gut. Dank der Hilfe vieler Eltern spielten die Schüler der Grundschule Wahlwies wunderschön geschminkt in tollen Kostümen vor einem beeindruckenden Bühnenbild. | Bild: Claudia Ladwig

Ende gut, alles gut

Am Ende hielten die Hasen, die sich zuvor geweigert hatten zu helfen, Nachtwache und schlossen einen Vertrag mit den Wasserdieben. Sie machten Musik, die Gespenster langweilten sich nicht mehr und zeigten den Tieren sogar, wo sie sichere Wasserstellen finden konnten. Als Zebra Jake auch noch sein geliebtes Zebramädchen Priscilla bekam, war das Happy End perfekt und es wurde ausgelassen gefeiert.

Der dickhäutige Elefant erweist sich als sensibler Dichter – wenn auch sein Gedicht noch ausbaufähig erscheint. Die Grundschüler der Grundschule Wahlwies begeisterten mit ihren zwei Aufführungen des Musicals „Kwela, Kwela“ in der Roßberghalle.
Der dickhäutige Elefant erweist sich als sensibler Dichter – wenn auch sein Gedicht noch ausbaufähig erscheint. Die Grundschüler der Grundschule Wahlwies begeisterten mit ihren zwei Aufführungen des Musicals „Kwela, Kwela“ in der Roßberghalle. | Bild: Claudia Ladwig

„Stolz auf unsere Schule“

Chorleiterin Birgitt Mauch strahlte nach der zweiten Aufführung. „Die Kinder sind toll, sie waren so lernwillig. Auch die Eltern haben sich enorm engagiert, das war alles eine absolute Einheit und das macht das Ganze rund.“ Das empfand auch die frühere Schulleiterin Angelika Lang so. „Ich bin stolz auf unsere Schule“, sagte sie. Allen Mitwirkenden versprach Schulleiterin Ulrika Eschbach ein Eis als Dankeschön.