Und noch eine Straßensanierung: Das Regierungspräsidium Freiburg geht neben der Bundesstraße 313 in Stockach in den kommenden Wochen auch die Bundesstraße 14 zwischen Stockach und Tuttlingen auf zwei Abschnitten zwischen Windegg und den Einmündungen zur Landesstraße 440 Richtung Heudorf und Neuhausen ob Eck an.

Die Arbeiten beginnen laut Regierungspräsidium Freiburg (RP) direkt nach Ostern am Dienstag, 23. April, und dauern voraussichtlich bis Ende Mai. Der Grund für die Sanierung sei der schlechte Zustand des Asphaltbelags der Bundesstraße, teilt das RP mit: "Um eine schnelle und qualitativ hochwertige Bauweise garantieren zu können, werden die zu sanierenden Abschnitte voll gesperrt."

Der erste Teilabschnitt reicht innerhalb von Windegg auf Höhe der Modellbaufirma bis ortsauswärts zur Einmündung Stockfelder Hof. Das sind rund 100 Meter hinter dem Ende des dreispurigen Ausbaus der B 14. Simon Müller, Projektleiter bei der Neubauleitung des RPs in Singen, gibt die Gesamtlänge dieses Abschnitts mit rund einem Kilometer an.

Bild: Schönlein, Ute

Das zweite Sanierungsstück ist etwa 2,5 Kilometer lang. Es beginnt etwa 350 Meter vor der Einmündung der Kreisstraße 6111 „Vordere Schweingruben“ aus Richtung Stockach kommend und endet etwa 1,2 Kilometer vor den Einmündungen der Landesstraße 440 nach Heudorf sowie Neuhausen ob Eck. "Der komplette Abschnitt der B 14 wird gesperrt, damit wir in beiden Bereichen gleichzeitig arbeiten können", sagt Müller.

Und was wird genau gemacht? "Es ist eine klassische Deckensanierung", erklärt Simon Müller auf Nachfrage. Das bedeutet, dass die oberen beiden Asphaltschichten der Bundesstraße komplett erneuert werden. Die Tragschicht bleibt, doch Binder- und Deckschicht werden abgefräst und neu asphaltiert. Die gesamte Maßnahme auf der B 14 kostet laut Müller rund 1,2 Millionen Euro.

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Für die Anlieger bedeuten die sechswöchigen Sanierungsarbeiten unter Vollsperrung Einschränkungen. Direkte Anwohner und Zulieferbetriebe könnten "nur sehr eingeschränkt zu ihren Grundstücken und Lieferadressen gelangen", teilt das RP mit. Während der Asphaltfräsarbeiten und -belagsarbeiten seien die Grundstückszufahrten gar nicht zu erreichen.

Für alle Betroffenen gebe es per Wurfsendung jeweils detaillierte Informationen, bevor eine Maßnahme anstehe. "Anwohner, welche die Möglichkeit haben, über diverse Gemeindestraßen eine Baustellendurchfahrt zu vermeiden, werden gebeten diese Möglichkeiten zu nutzen", heißt es weiter.