Dies gaben Polizei und Staatsanwaltschaft Konstanz am Montag in einer gemeinsamen Pressemitteilung bekannt. Die Ermittlungen ergaben, dass ein Beschäftigter den Kraftstofftank eines Autos leeren wollte und dazu mit einer Bohrmaschine in den Tank bohrte. Dabei entstanden laut Polizei vermutlich Funken und das Fahrzeug fing Feuer. Der Mitarbeiter konnte die Flammen nicht selbst mit einem Feuerlöscher ersticken. Sie griffen rasch auf andere Fahrzeuge über.

Die Feuerwehr bekämpft die Flammen mit Schaum. Bild: Doris Eichkorn
Die Feuerwehr bekämpft die Flammen mit Schaum. Bild: Doris Eichkorn

Es brannten letztendlich an die 70 Fahrzeuge aus und zwei Hallen wurden beschädigt. Der Schaden beträgt rund 200 000 Euro. Die Feuerwehr war mit 120 Einsatzkräften vor Ort. Der Mitarbeiter muss sich laut der Pressemitteilung nun wegen fahrlässiger Brandstiftung verantworten.

Von der Unternehmensleitung war am Montag auf SÜDKURIER-Nachfrage keine Stellungnahme zum Brand zu bekommen.