Ende September ist es wieder soweit: Die Stockacher Meisterkonzerte gehen in eine neue Saison. Bereits zum 29. Mal erwartet die Besucher ein vielseitiges Programm mit klassischer Musik. „Die Meisterkonzerte zählen zweifelsohne zu den traditionsreichsten Konzertreihen der Bodenseeregion und sind aus unserem Kulturangebot nicht mehr wegzudenken“, sagt Kulturamtsleiter Stefan Keil. Bei einem Pressegespräch stellten er und Georg Mais, Vorsitzender der Südwestdeutschen Mozartgesellschaft, das Programm für 2019 und 2020 vor.

Auftakt im September

Los geht es am Freitag, 20. September, um 20 Uhr im Bürgerhaus Adler-Post. Dorothea Stepp an der Violine und Asen Tanchev am Klavier sollen für einen gelungenen Auftakt der neuen Meisterkonzert-Reihe sorgen. „Seit Jahren wird das höchste Niveau geboten, das von uns umzusetzen ist. Wir müssen das vorhandene Budget überwachen und gut einsetzen“, erklärt Georg Mais. Der Verantwortliche ergänzt: „Ich kann mich voll und ganz um die Kunst kümmern. Die Organisation wird von einem großartigen Team übernommen.“

Tradition wird fortgesetzt

Eines der insgesamt sechs Konzerte findet wieder traditionell im Festsaal des Pestalozzi-Kinderdorfs in Wahlwies statt. Am Freitag, 29. November, spielt dort das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim – unter der Leitung von Dirigent Georg Mais. „Wir sind von diesem Standort angetan, weil hier sozialtherapeutisches Wirken mit Kunst und Musik zusammentrifft. Das Orchester empfindet dieses Konzert als tolle Sache und war begeistert, als es schon einmal dort war“, so Mais.

Zu Ehren von Leopold Mozart

Im Mittelpunkt stehen wird an diesem Abend der Vater von Wolfgang Amadeus Mozart. „Es wird nicht viel über Leopold Mozart geredet, doch auch er war ein großer Musiker und wir möchten ihn zu seinem 300. Geburtstag ehren“, erläutert Georg Mais. Leopold Mozart sei ihm zufolge der berühmte Lehrer des noch berühmteren Sohnes. Sabine Freiheit von der Pressestelle des Pestalozzi-Kinderdorfs sagt: „Unsere Hauswirtschaft arbeitet schon daran, Mozartkugeln zu machen.“

Konzert an Neujahr erneut im Programm

Das Neujahrskonzert in der Stockacher Jahnhalle soll den Veranstaltern zufolge einen weiteren Höhepunkt des Programms darstellen. Georg Mais spricht in diesem Zusammenhang vom Quotenträger. Am Mittwoch, 1. Januar 2020, bietet die Junge Philharmonie aus dem ukrainischen Lemberg Musik rund um Johann Strauß. Mais ist sicher: „Das wird ein Abend voller Spaß und Qualität.“

Die Junge Philharmonie aus der Ukraine beim Neujahrskonzert 2018 in der Stockacher Jahnhalle. Solo-Sopranistin Anna Nosova erfreute die Besucher mit Stimme und kommödiantischem Talent.
Die Junge Philharmonie aus der Ukraine beim Neujahrskonzert 2018 in der Stockacher Jahnhalle. Solo-Sopranistin Anna Nosova erfreute die Besucher mit Stimme und kommödiantischem Talent. | Bild: Rieger, Gabriele

Zufrieden mit dem Programm der kommenden Meisterkonzerte ist auch Stefan Keil. „Es werden tolle Konzerte mit großer Vielfalt geboten“, sagt der Kulturamtsleiter. Auf der Bühne stünden viele junge Menschen und natürlich sei es auch ein Ziel, junges Publikum zu gewinnen. Gelingen soll das unter anderem mit der Abokarte für Schüler, die neu eingeführt wird. „Dank unserer Sponsoren und der Bezuschussung der Stadt können wir die Konzerte zu moderaten Preisen anbieten“, so Stefan Keil.

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