Die Schallberg Musikanten um Armin Brunner hatten beim musikalischen Sommerabend an der Johanniterhalle ihren ersten Auftritt im Heimatdorf. Die noch junge Formation mit Musikern aus Hoppetenzell und dem Umland begeisterte Besucher von nah und fern. Viele junge Menschen und auch Familien mit Kindern waren da.

„Die Tische und Bänke haben nicht ausgereicht und es wurden von den Helfern des Musikverein noch Tische aus der Halle geholt, um allen Besuchern einen Sitzplatz zu bieten“, sagte Armin Brunner im Rückblick. Die Gäste zeigten sich begeistert von der vielfältigen Auswahl der Musikstücke.

Der musikalische Sommerabend war ein Erfolg auf der gesamten Linie. Das Interesse am ersten offiziellen Auftritt der Schallberg Musikanten im Heimatdorf war sehr groß. Bild: Doris Eichkorn
Der musikalische Sommerabend war ein Erfolg auf der gesamten Linie. Das Interesse am ersten offiziellen Auftritt der Schallberg Musikanten im Heimatdorf war sehr groß. Bild: Doris Eichkorn

Viele Musiker, die selbst aktiv in einer der zahlreichen Blaskapellen der Region ein Instrument spielen, waren gekommen. Auch ehemalige Musiker wie beispielsweise Klaus Fetscher aus Deutwang kamen zum Sommerabend. Er spielte selbst viele Jahre bei der Bauernkapelle Mindersdorf, die aus Funk und Fernsehen bekannt ist, und freute sich über die gelungene Darbietung der Jasmina Polka, bei der an manch Tisch auch mitgesungen und gesummt wurde.

Immer wieder gab es Applaus, oder klatschten die Besucher mit. Dies zeigte deutlich, dass die 14 Schallberg Musikanten den musiklaischen Nerv ihres Publikums mit ihrer bunten Mischung gut getroffen hatten. Ganz egal ob bei der Polka „Von Freund zu Freund“ oder bei modernen Klängen wie „You raise me up“ gab es für die Freunde von solistischen Einlagen mehrfach die Gelegenheit zu lauschen und zu applaudieren. Gemeinsam wurde somit aus einem Sommerabend mit Musik und guter Laune ein wohl unvergessener Abend mit unzähligen Zugaben gemacht.

Die Bewirtung des Abends hatte der Musikverein übernommen. Dieser ist der Heimatverein von Armin Brunner, seines Sohnes Emanuel sowie von Frederik Engst, Mathias Thum, Patrick Lipiec und Tobias Maier, die allesamt neben ihrem nun neuen musikalischen Betätigungsfeld ihrem Heimatverein auch weiterhin die Treue halten.