Die Kommunalparlamente in ganz Baden-Württemberg sortieren sich nach der Kommunalwahl Ende Mai neu. Im Hindelwanger Ortschaftsrat ging es nun zunächst aber noch in der alten Besetzung los. Es standen noch ein Baugesuch und eine Bauvoranfrage auf der Tagesordnung, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Die Räte befürworteten einen Bauantrag zum Umbau eines bestehenden Wohnhauses in der Graf-Eberhard-Straße.

Stadt prüft Ausnahmeregelung

Eine Bauvoranfrage zur Errichtung eines weiteren Wohnhauses auf demselben Grundstück musste wegen der Lage im Außenbereich zunächst abgewiesen werden. Allerdings steht die endgültige Klärung durch die Baubehörde noch aus: Die Stadt möchte Wohnraum schaffen und prüft nun mangels vorhandener Grundstücke eine Ausnahmeregelung. So befürwortete der Rat die Voranfrage vorbehaltlich der amtlichen Entscheidung.

Danach wurden zwei verdiente Ortschaftsräte, die nicht mehr kandidiert hatten, von Ortsvorsteher Wolf-Dieter Karle verabschiedet. Er dankte Reinhard Klink für zehnjähriges und Klaus Traber für 25–jähriges Engagement. Beide waren mit ihrem Fachwissen wichtige Stützen im Rat. Er überreichte ihnen in Würdigung und Anerkennung ihrer Tätigkeit das Ortswappen und ein Weinpräsent.

Karle und Meier einstimmig vorgeschlagen

Im Anschluss wurde der neue Ortschaftsrat, der sich aus fünf Mitgliedern der Freien Wähler (FW) und drei Mitgliedern der Freien Bürgerliste (FB) zusammensetzt, vereidigt. Ulrich Wanner (FW) und Holger Hofmann (FB) sind neu im Rat. Nach der gemeinsam gesprochenen Verpflichtungsformel wurden die Räte mit Handschlag vom Ortsvorsteher verpflichtet.

Anschließend wurde Wolf-Dieter Karle, der als einziger auf der Liste stand, per Akklamation einstimmig für eine weitere Amtszeit als Ortsvorsteher vorgeschlagen. Ähnlich schnell ging es bei seinem Stellvertreter: Auch Peter Meier, der bisherige Stellvertreter, wurde einstimmig vorgeschlagen. Beide sollen in der Gemeinderatssitzung am 24. Juli, gewählt werden.