Parkende Autos können im Weg stehen. Am oberen Ende der Straße Stadtwall sorgen sie in der jüngsten Zeit immer wieder für unübersichtliche Situationen. Für Autofahrer und Passanten sind sie noch ein ungewohnter Anblick. Doch demnächst soll sich die Lage ändern. Peter Fritschi, Leiter des Baurechts- und Ordnungsamtes der Stadt Stockach, kündigt an, dass am oberen Ende der Straße eine Zickzacklinie das Halteverbot verlängern soll. Dies soll zeitnah geschehen, so Fritschi. Allerdings sei noch nicht sicher, ob die Markierung bei den niedrigen Temperaturen, die derzeit herrschen, angebracht werden kann.

Die Stadtverwaltung habe die parkenden Autos am Stadtwall seit einiger Zeit im Auge, sagt Fritschi: „Das hat sich sehr dynamisch entwickelt.“ Doch es brauche auch eine rechtliche Grundlage, um das Parken einzuschränken: „Das ist da, wo es eine Behinderung oder Gefährdung des Verkehrs gibt.“ Deswegen wolle man die parkenden Autos zunächst vom Kreuzungsbereich an der Stelle, wo der Stadtwall in die Hauptstraße übergeht, wegbekommen. Stockachs Bürgermeister Rainer Stolz sagte zum selben Thema in der jüngsten Gemeinderatssitzung: „Wir sind nicht der Meinung, dass man das Parken an dieser Stelle komplett unterbinden muss.“ Eberhard Kaiser hatte die Bürgerfragestunde genutzt, um das Thema aufzubringen.

Nach Fritschis Ansicht ist die fragliche Stelle zumindest für Autofahrer, die von unten in die Oberstadt fahren, nicht allzu unübersichtlich. Klemmen könnte es allerdings, wenn ein Bus am Verkehr beteiligt ist. Doch er gibt auch zu bedenken, dass sich die Menschen bislang noch nicht an die parkenden Autos gewöhnt hätten. Und er stellt in Aussicht: Falls die Reihe der abgestellten Fahrzeuge sich später in die Haarnadelkurve des Stadtwalls hineinziehen sollte, werde man dort ebenfalls etwas unternehmen. Allen, die in der Stockacher Innenstadt parken wollen, legt Fritschi nahe, ihr Fahrzeug im Parkhaus am Hägerweg abzustellen.