Mit einer neuen Veranstaltungsreihe öffnet das Berufsschulzentrum Stockach seine Türen für interessierte Bürgerinnen und Bürger, Eltern, Schülerinnen und Schüler. Als erster Referent kommt der erfolgreiche Transalpine-Läufer Kim Nestel am 22. Oktober um 19 Uhr ins BSZ Stockach.

Der junge Mann hat ein Duales Studium im Bereich International Business – Change Management absolviert. Privat stellte er sich einer enormen sportlichen Herausforderung: Er nahm am Transalpine Run teil, mit 267 Kilometern und 16 306 Höhenmetern eines der härtesten und spektakulärsten Etappenrennen der Welt. In dieser Extremsituation habe er erkannt, wie wichtig eine positive und wertschätzende Selbst- und Fremdkommunikation für die Entwicklung mentaler Stärke sei. Seit anderthalb Jahren hält er Vorträge zur Überwindung von inneren und äußeren Grenzen, Kommunikation in Extremsituationen und über die unglaubliche Stärke eines Teams.

Claudia Heitzer, Leiterin des Berufsschulzentrums Stockach, will mit Veranstaltungen die Einrichtung stärker in den Vordergrund bringen.
Claudia Heitzer, Leiterin des Berufsschulzentrums Stockach, will mit Veranstaltungen die Einrichtung stärker in den Vordergrund bringen. | Bild: Arndt, Isabelle

Schon jetzt finden verschiedene Veranstaltungen im Berufsschulzentrum statt, wie das Frühjahrskonzert des Kammerchors, der HHG Unternehmertreff oder der Karrieretag. Aber Schulleiterin Claudia Heitzer stellt in Gesprächen immer wieder fest, dass das BSZ mit seinen vielfältigen Schularten vielen Menschen noch unbekannt ist. „Wir hoffen, den Ort als vielseitige Bildungseinrichtung in der Stadt Stockach mehr in die Aufmerksamkeit zu rücken“, sagt sie. Außerdem wollten sie ihren Beitrag für die Stadt Stockach und deren Bürger leisten, indem sie Angebote machen, die möglichst viele Menschen interessieren.

Einmal im Kalenderjahr soll es einen Vortrag geben. Wenn sich Sponsoren fänden, würden sie diese Veranstaltung auch gerne im Frühjahr und Sommer anbieten, erzählt Claudia Heitzer. Auf den Auftakt ist sie gespannt, denn Tipps dazu, wie man den eigenen Faulpelz überwindet, könnten vielen Menschen helfen. Sie betont: „Die Hirnforschung hat schon länger gezeigt, welche Macht unsere Gedanken hierbei haben. Ich schätze, diese gilt es zu schulen.“