Stockach Lesungen bei der VHS: Ende der Literaturreihe

Für nächste Woche kündigt die Volkshochschule Landkreis Konstanz zwei literarische Lesungen in Stockach an. Danach sollen Sachbuchautoren zum Zuge kommen. Grund ist das mangelnde Publikumsinteresse an Literatur bei der VHS.

Die Volkshochschule Landkreis Konstanz (VHS) setzt ihre Reihe mit Autorenlesungen fort – und beendet gleichzeitig die literarischen Lesungen. In der nächsten Woche kommen zwei Schriftsteller nach Stockach. Für Dienstag, 16. Januar, um 19.30 Uhr kündigt die VHS eine Veranstaltung mit Klaus Wanniger an, der mit seinem neuesten Krimi "Schwaben-Fest" in der Stadtbücherei in der Salmannsweilerstraße auftreten wird. Und am Donnerstag, 18. Januar, um 19.30 Uhr liest Winfried Weigelt in der Hauptstelle der VHS in Stockach, Hauptstraße 1, aus seinem Buch "Die unfreiwilligen Erlebnisse eines Handlungsreisenden", wobei er die Leser durch verschiedene Kulturen und Religionen führen will.

Damit läuft in Stockach die zweite Saison der Autorenlesungen, die die VHS angestoßen hat. Dies erklärt Dorothee Jacobs-Krahnen, stellvertretende Vorsitzende der VHS, auf Anfrage. Gleichzeitig werde dies die letzte Saison mit literarischen Lesungen sein, sagt sie weiter. Man habe literarische Lesungen ausprobieren wollen, aber die Nachfrage beim Publikum sei nicht so groß wie erhofft ausgefallen. Dennoch, so Jacobs-Krahnen, sei es richtig gewesen, Autoren aus der näheren und weiteren Region ein Forum zu bieten.

Lesungen und Vorträge soll es trotzdem weiterhin in Stockach geben, allerdings aus dem Bereich Sachbuch. So kündigt Jacobs-Krahnen wieder interessante Autoren an, die nach Stockach kommen werden, und verrät schon einmal, dass darunter im Mai Jens Gnisa sein wird, der sich in seinem Buch "Das Ende der Gerechtigkeit" mit dem Rechtsstaat auseinandersetzt. Das Vortragsprogramm am Standort Stockach habe sich im Übrigen gut entwickelt, erzählt die VHS-Frau. Vorträge habe es vor dem Umzug in die jetzigen Räume in der Hauptstraße vor etwa zwei Jahren in Stockach praktisch nicht gegeben. Inzwischen habe man in der Stadt ähnlich viele Vorträge zu bieten wie in Radolfzell oder Singen, die auch generell gut besucht würden.

Der Eintritt zu den Lesungen kostet jeweils 7 Euro, für Schüler und Studenten mit Ausweis und mit der VHS-Vortragskarte frei

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