Was geschieht mit mir nach der Schulzeit? Der Karrieretag des Berufsschulzentrums (BSZ) Stockach am Freitag, 10. Februar, soll jungen Menschen helfen, diese Frage zu beantworten. Betriebe und Hochschulen stellen sich dabei den möglichen Nachwuchskräften vor, mehr als 100 Aussteller haben sich angekündigt. Andreas Maier, Abteilungsleiter des Wirtschaftsgymnasiums und Berufskollegs, erklärt, dass den Schülern durch die verschiedenen Berufsvorstellungen die Berufswahl erleichtert wird. Außerdem kann man sich bei der Großveranstaltung über Auslandsaufenthalte informieren, die etwa nach dem Abitur stattfinden könnten. Zusätzlich kann es von Vorteil sein, Kontakte zu Betrieben und Hochschulen zu knüpfen.

Mikail Jurdakul und Osman-Nuri Zeybekoglu vom Technischen Berufskolleg am BSZ erklären, dass ihre Klasse und der ehemalige Schulleiter Karl Beirer bislang die Organisation übernahmen. Nachdem Beirer in den Ruhestand gegangen war, fand sich ein Lehrerteam zusammen, das nun mit Unterstützung von einzelnen Schülern den Karrieretag leitet. Dadurch war dessen Fortbestand gesichert. Weil das Interesse bei Besuchern wie Ausstellern immer mehr wuchs, werde er sich weiter für den Karrieretag einsetzen, erklärt Maier.

Beim Karrieretag wird das Hauptgebäude des BSZ überwiegend von Betrieben, Schulen und Behörden besetzt. Zusätzlich wird das Werkstattgebäude von Groß- und Einzelhandelskaufleuten genutzt. Das Mensagebäude steht für Organisationen, die Auslandsaufenthalte anbieten, für das Finanzamt und Hochschulen zur Verfügung. Neben den Einladungen an die Aussteller müsse für das Catering gesorgt und verschiedene Programmpunkte zusammengestellt werden, sagt Andreas Maier. Darüber hinaus habe man sich mit der Stadt Stockach in Verbindung gesetzt, um den Straßenverkehr zu regeln und genügend Waggons für das Seehäsle bereitzustellen.