Jetzt geht es zügig voran: Die Baustelle direkt am Blumhof-Kreisel zwischen Stockach und Ludwigshafen war lange im Dornröschen-Schlaf, ehe die Bauarbeiten wirklich begannen. Die Wände wachsen inzwischen in die Höhe und ein Kran ist im Einsatz. „Der Sichtbeton wird betoniert“, erklärt Marc Schneckenburger, geschäftsführender Gesellschafter der Bäckerei Schneckenburger mit Sitz in Tuttlingen.

Die Filiale im interkommunalen Gewerbegebiet Blumhof solle das neue Flaggschiff des Unternehmens werden, wie Marc Schneckenburger bereits beim Spatenstich im Juni 2018 erläuterte. Eigentlich sah der ursprüngliche Zeitplan eine Fertigstellung im Frühsommer dieses Jahres vor. Doch jetzt wird es Herbst. Die Eröffnung sei für Oktober geplant, so Schneckenburger weiter.

Die erste Sichtbetonwand steht und die Bauarbeiten für das Schneckenburger-Gebäude laufen.
Die erste Sichtbetonwand steht und die Bauarbeiten für das Schneckenburger-Gebäude laufen. | Bild: Löffler, Ramona

Auf 3300 Quadratmetern entsteht ein Gebäude mit 400 Quadratmetern Nutzfläche, 50 breite Parkplätze und ein Spielplatz. Es sei das bisher größte Projekt der Bäckerei, sagte Schneckenburger damals beim Spatenstich mit weiteren Vertretern des Unternehmens, der beteiligten Baufirmen sowie Bürgermeister Rainer Stolz.

Der geschäftsführende Gesellschafter erzählt nun auch mehr zum Aussehen des Neubaus. Das blieb beim Spatenstich im vergangenen Jahr noch ein Geheimnis. „Wir orientieren uns am Tor zum Bodensee„, erzählt Marc Schneckenburger. Es werde Torcharakter haben. Vorne werde das Gebäude acht Meter hoch sein und aus Beton und Glas bestehen. Im hinteren Bereich werde eine Art Kubus eingeschoben. Beim Bau würden auch heimische Hölzer verwendet, erklärt er zum Material. „Das Gebäude wird sich optisch abheben, aber nicht aus dem Rahmen fallen“, fasst er zusammen.

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Das Unternehmen habe sich Zeit genommen, sagt er über die Verzögerungen beim Baustart. Es seien erst noch verschiedene Details ausgearbeitet und geändert worden. „Wir haben das eine oder andere angepasst. Alles sollte noch besser werden“, sagt Schneckenburger.