Moritz Lampe (8) kann auch ein wenig zaubern. "Zum Beispiel, wenn ich aufräumen muss, kann ich die Sachen dahin zaubern, wo sie hingehören" sagt der Zweitklässler, dessen Schwester Skagi (9) gehört hat, dass jeder, der während der Vorstellung Quatsch macht, in einen Frosch verwandelt würde. Besonders die vielen Kinder unter den nahezu 300 Besuchern fiebern vor noch geschlossenem Bühnenvorhang der "Nacht der Magie" mit sechs Zauberern vom magischen Zirkel Konstanz entgegen. "Die Welt im Spiegel der Magie" beginnt der zaubernde Manipulator David Langendöfer seine Moderation. Der einstige Waldorfschüler hat hier vor acht Jahren als Achtklässler beim Herbstfest gezaubert. Nun zaubert er neben seiner Moderation eine brennende Kerze aus gelbem Tuch, heißt im Namen der Kulturwerkstatt willkommen, verblüfft mit allerlei Tricks und pflegt eine lebendige Interaktion mit dem Publikum.

Zauberer Armin Ruhland alias Claude Roman, flankiert von den assistierenden Waldorflehrerinnen Annemarie Weinzel (li) und Anette Gönner.Bild: Gabi Rieger
Zauberer Armin Ruhland alias Claude Roman, flankiert von den assistierenden Waldorflehrerinnen Annemarie Weinzel (li) und Anette Gönner. Bild: Gabi Rieger

Zwei Mädchen schweben in der Luft

"Tivardar" (Theodor Lasse), ein freundlicher Zauberer mit Zylinder, zaubert neben Blumensträußen auch Schokolade und gute Tröpfchen für die erwachsenen Gäste herbei. Bei jeder Zaubernummer wird gestaunt, manchmal gelacht und immer geklatscht. Zum Beispiel bei "Tricky Ziggy" (Sigurd Schlipköter), der vor seinem Spiel mit Feuer und Geld vom Träumen erzählt und mittels buntgemischter Karten Rätsel aufgibt. Als Gedankenleser und Manipulator mit übernatürlicher Mission begeistert Armin Ruhland alias Claude Roman.

weiteres Ersatzbild: Zauberer Louis Mattar
Zauberer Louis Mattar

Ein magisches Equipment hat Louis Mattar, der ein Glas Wasser in eine Zeitung schüttet und mit klingenden Metallreifen trickst. Steffen Kaiser präsentiert sich in ausgeklügelter Choreografie manipulativ mit Spielkarten und Wunderkerzen. Torsten Brachmüller führt mit Haartrockner und Zauberei Newtons Gravitationstheorie ad absurdum und lässt zu künstlichen Nebelschwaden seine zwei kleinen Töchter zur Verblüffung des Publikums in die Luft schweben. "Was wir wissen, ist ein Tropfen. Was wir nicht wissen, ist ein Ozean" beendet er seinen Auftritt.

Ersatzbild: Zauberer "Tricky Ziggy" (Sigurd Schlipköter) mit einer Assistentin aus dem Publikum.
Zauberer "Tricky Ziggy" (Sigurd Schlipköter) mit einer Assistentin aus dem Publikum.