Stockach Hoffnungsvolle Schar junger Musiker

Mit neuer Motivation gehen die Nachwuchsmusiker des MV Winterspüren nach einem Vorspielnachmittag in die weitere Ausbildung.

Bis auf den letzten Platz war das Schützenhaus in Seelfingen beim Vorspielnachmittag des Musikvereins Winterspüren besetzt. Eltern, Großeltern oder Geschwister wie auch die beiden Ortsvorsteher Herbert Rebstein und Olaf Patzke zeigten Interesse an den Jungmusikern und ihrem vielfältigen Repertoire. Ein schöner Nachmittag, der zwischenzeitlich zu einem Publikumsmagnet geworden ist.

Der kräftige Applaus, den alle Jungmusiker nach ihren Solovorträgen ernteten, ließ die Gesichter strahlen. Eine rechte Portion Mut brauchte es schon, vor vollem Haus zu spielen. Die Blockflötengruppe mit Lea Endres, Zoe Grunwald, Mara Gitschier, Kerstin Kragler, Berit Petersen und Julie Knodel erfreuten mit Kinderliedern, bevor Jens Thum seinem Tenorhorn und Franziska Ngwé Mbeleg seinem Altsaxophon ausdrucksstarke Töne entlockten. Die Zwillinge Lisa und Lara Tuppy überzeugten mit Klarinette und Querflöte. Bianca Bihl spielte eine Melodie aus der Taiga. „Go tell it on the mountains“ folgte eindrucksvoll von Birgit Bihl und Paula Doll im Duett. Martin Kragler mit seiner Trompete trug „Oh when the saints“ vor, und Pascal Walmbach ließ die weichen Töne des Flügelhorns bei einem Menuett erklingen. Der neunjährige Lars Walz erntete seinen Applaus mit dem Stück „The beauty and the beast“.

Nach den Einzelvorträgen überzeugte mit guter Leistung das Vororchester. 25 junge Musiker nahmen ihre Plätze ein und gaben eindrucksvoll einen Ausschnitt aus ihrem reichhaltigen Repertoire. Das Vororchester setzt sich aus Jungmusikern aus Winterspüren-Sentenhart und Liggersdorf zusammen. Nach 1,5-jähriger Ausbildung sammeln sie hier erste Orchestererfahrung, bevor sie zu dem Jugendblasorchester WiSeLi wechseln. Sechs Jungmusiker des Orchesters haben einen Tag zuvor das Jungmusikerabzeichen des Hegau Blasmusikverbandes bestanden. Sehr gut gespielt wurden von ihnen die beiden Titel „One moment in time“ und „La cucaracha“. Jugendleiter Matthias Keller-Fröhlich wies darauf hin, dass das Vororchester sich über Auftrittsmöglichkeiten sehr freue. Weich und äußerst gefühlsvoll erklangen die Töne aus dem Tenorhorn von Michael Gohl bevor Bruder Simon mit „Steady Beat“ auf dem Schlagzeug sein Können unter Beweis stellte. Mit großer Sicherheit spielte Julian Keller auf der Posaune „Thriller“, bevor mit dem Trompetenvortrag „My Heart will go on“ die Herzen ins Schwingen kamen. Nicht leicht aber bestens vorgetragen die Sonate, gespielt von Gina Thum (Trompete).

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