Stockach soll zur Geisterstadt werden – so will es zumindest der Verein Handel, Handwerk, Gewerbe (HHG). Aber es soll dabei keineswegs so zugehen wie im sprichwörtlichen wilden Westen, wo die Fassaden unbewohnter Häuser wie hohle Zähne in den – immerhin makellos blauen – Himmel ragen. Und nein, der Verein hat auch mitnichten die Selbstauflösung im Sinn, die zweifellos die Folge wäre, wenn Stockach zur menschenleeren Geisterstadt würde. Im Gegenteil, dem Zusammenschluss der Stockacher Händler geht es darum, sogar eher mehr Menschen in die Stadt zu locken. Und das soll eben mit Geistern funktionieren. Aber keine Angst, die HHG will kein Gruselkabinett in der Oberstadt eröffnen, um damit Horror-Touristen anzulocken. Sondern einfach nur Kürbisgeister auf das einkaufswillige Publikum ansetzen. Dazu gehören beispielsweise die Kürbisse, die beim bevorstehenden verkaufsoffenen Sonntag – noch so eine HHG-Aktion – geschnitzt werden (siehe nebenstehender Bericht). Doch die Händler sind auch aufgerufen, sich mit Grusel-Aktionen verschiedener Art an der Errichtung der Kürbisgeisterstadt zu beteiligen. Übrigens: So weit sein soll es am Donnerstag, 26. Oktober. Na dann: Auf fröhliches Gruseln.