Mit neuen Geräten ist die Feuerwehrabteilung Hoppentell nun für mögliche Hochwassereinsätze gut ausgestattet. Sie hat jetzt für das neue Mittlere Löschfahrzeug neue Tauchpumpen und einen neuen Wasser- und Schlammsauger. „Wir heißen zwar Feuerwehr, aber wir leisten auch immer mehr technische Hilfe“, sagt Abteilungskommandant Daniel Traber.

Als Beispiel nennt er einen Einsatz wegen Hochwassers vor zwei bis drei Jahren in Zizenhausen. „Dort stand man knietief im Wasser“, erinnert sich Traber. Um in Zukunft für solche Einsätze gewappnet zu sein, brauche es robuste Geräte, die etwas aushalten können. „Die Fabrikate, die wir davor hatten, waren problemintensiv“, berichtet er. So entschied man sich laut Traber nach Beratungen für die Anschaffung der beiden Tauchpumpen und des Wasser- und Schlammsaugers. Eine Tauchpumpe sei für die Abteilung Winterspüren vorgesehen.

Mehr Einsätze möglich

Die Schläuche der Pumpen hätten einen Durchmesser von circa vier Zentimetern. So würden größere Steine bei einem Pumpvorgang der Pumpe keine Probleme machen. Eine normale Pumpe könne lediglich Steine in der Größe von acht bis zehn Millimeter aushalten. Und: „Wenn die Pumpe hochkant steht, können wir mit der Pumpe das Wasser bis auf circa vier Zentimeter vom Boden abpumpen“, erklärt Traber.

Wenn man die Pumpe dann längs stelle, könne auch die restlichen vier Zentimeter abgepumpt werden. Beim Wasser- und Schlammsauger ist es ähnlich. Mit diesem könne man größere Schmutzpartikel aufsaugen. Außerdem könne man dank den neuen Geräten bei einem Hochwasser mehr Einsätze abarbeiten, sagt er.

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Für die Anschaffungen hat die Feuerwehr 10 000 Euro vom Badischen-Gemeinde-Versicherungs-Verband (BGV) erhalten. Der hat seine Gründe, warum er die badischen Feuerwehren jährlich mit 500 000 Euro unterstützt. „Der BGV ist als Kommunalversicherer den Kommunen in besonderer Weise verpflichtet“, schreibt Sprecherin Bettina Veit auf Anfrage.