Geräusche gehören zum Autofahren dazu – darum kommt niemand herum. Doch warum jemand den Motorenlärm noch absichtlich und künstlich lauter machen muss, bleibt für viele ein Rätsel. Denn wenn man einmal ehrlich ist, stellt man fest: Zusätzlicher Krach beim Autofahren dient niemandem.

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Der Fahrer kommt nicht schneller voran – einschlägige Tuning-Webseiten verweisen auf eine höchstens minimale Leistungssteigerung des Motors, die eintrete, wenn das Abgas nicht mehr durch den Schalldämpfer fließt. Und viele, die es hören müssen, sind von zusätzlichem Motorenlärm genervt. Abgesehen von den Fällen, in denen einem als Passanten im Wortsinn die Ohren klingeln, wenn ein derart aufgemotztes Auto an einem vorbeibrettert. Bei Klappenauspuffen zu beginnen, wäre für den Gesetzgeber ein günstiger Weg, Verkehrslärm zu vermeiden.

Krankmachender Dauerlärm dürfte von den wenigen Knatterkisten zumindest in Stockach und Umgebung allerdings in den seltensten Fällen ausgehen. Dieser kommt durch die schiere Masse der Fahrzeuge zustande. Lärmvermeidung geht alle Fahrer an – ob mit oder ohne Klappenauspuff.