Das Narrengericht und der Wein – was hat das Kollegium der Gerichtsnarren nicht alles angestellt, um an das begehrte Gut zu kommen. Zum Beispiel in jährlichen Narrengerichtsverhandlungen am Schmotzigen Dunschtig prominente Politiker zu Weinstrafen verurteilt. Und das mit allerlei Finten und trickreichen Manövern.

Doch mit der Abhängigkeit von Weinlieferungen von außen könnte nun Schluss sein. Am kommenden Samstag, 4. Mai, bekommt das Narrengericht seine ersten vier Reben – stilecht aus der Hand von Weinprinzessin Stefanie Megerle, wie die Narren in einer Pressemeldung schreiben. Wer weiß, vielleicht ist das ja der erste Schritt zur Selbstversorgung? Mögliche Nebenwirkung: Vielleicht können die Spitzenpolitiker des Landes dann aufatmen – wenn das Narrengericht mildere Strafen ausspricht, weil der eigene Wein einen Teil des Bedarfes schon deckt.