Manchmal steht einfach drauf, was drin ist. Zum Beispiel bei Fahrzeugen von Postdiensten kann man die Aufschrift als Signal für das verstehen, was drin ist. Und auch bei bestimmten Automarken mag sich manch einer denken: War ja wieder klar, dass da so ein Fahrer drin am Steuer sitzt. Ein Teilnehmer beim Stockacher Triathlon hatte ebenfalls ein Signal auf seiner Brust: Frank Oßwald trat für die Skizunft Stockach mit der Startnummer 112 an – der bundesweiten Notrufnummer für alle Fälle, in denen es brandeilig ist. Damit stand auch in diesem Fall drauf, was drin ist. Denn Frank Oßwald war 15 Jahre lang Kommandant der Stockacher Feuerwehr, die Startnummer somit äußerst passend.

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Dass es auf der Strecke zu einem Einsatz gekommen wäre – gewissermaßen zum Waldbrand beim Waldlauf –, ist zumindest nicht überliefert. Und wie der Mann zur Nummer kam – ob es ein schicksalhafter Eingriff des Zufalls war oder ob dem Zufall nachgeholfen wurde – ist ebensowenig klar. Klar ist aber: Frank Oßwald war unterwegs wie die Feuerwehr. Die Volksvariante des Triathlons bewältigte der Mann, der schon seit 30 Jahren antritt, in etwas mehr als einer Stunde und zehn Minuten – der beste in seiner Altersklasse war nur ein paar Minuten schneller. Wenn das kein feuerwehrverdächtiges Tempo ist.

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