Stockach Autofahrerin (24) stirbt nach Unfall auf der B31-neu bei Stockach

Ein schwerer Unfall zwischen einem Auto und einem Lastwagen ereignete sich am Montag Morgen gegen 11.15 Uhr, wie die Polizei in einer Pressemeldung mitteilt. Eine 24-Jährige starb noch an der Unfallstelle. Ihr völlig zerstörter Kleinwagen und der beschädigte Lastwagen blieben auf den Fahrbahnen liegen.

Eine junge Frau ist am Montagvormittag bei einem schweren Verkehrsunfall ums Leben gekommen. Der Unfall geschah auf dem Teilstück der B31 neu, das dreispurig von der Anschlusstelle Stockach Ost in Richtung Überlingen verläuft. Laut der Polizeimitteilung ist die Autofahrerin mit ihrem Fahrzeug auf die beiden Gegenfahrspuren geraten. Dort stieß sie frontal gegen einen 32-Tonnen-Laster, der auf der rechten Fahrspur in Richtung Stockach unterwegs war. Die Fahrerin wurde bei dem Zusammenstoß in ihrem Auto eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Der Notarzt konnte laut der Polizeimitteilung nur noch den Tod der 24-Jährigen feststellen. Der 51 Jahre alte Fahrer des Lastwagens erlitt einen Schock.

An der Unfallstelle auf Höhe von Laubegg und Regentsweiler bot sich den Rettungskräften ein schlimmer Anblick. Fahrzeugteile und Scherben waren weiträumig über die Fahrbahn verteilt. Der Kleinwagen der Frau wurde völlig zerstört. Auch der massive Lastwagen wurde sichtbar beschädigt. Zur Unfallursache habe man am Montag noch keine Erkenntnisse gehabt, sagt Bernd Schmidt, Pressesprecher des Konstanzer Polizeipräsidiums. Um die Mittagszeit war ein Sachverständiger vor Ort an der Unfallstelle. Auch ein Gutachter sei inzwischen eingeschaltet worden, um den genauen Unfallhergang zu klären, berichtet Schmidt.

Strecke war nach Unfall für mehrere Stunden gesperrt

Zur Unfallaufnahme und Bergung der Fahrzeuge blieb die Straße bis gegen 16 Uhr in beiden Richtungen gesperrt. Der Streckenabschnitt wurde weiträumig abgeriegelt, schon an der Anschlussstelle Stockach Ost war am Nachmittag keine Auffahrt auf die Schnellstraße mehr möglich. In beiden Fahrtrichtungen bildete sich trotzdem ein langer Stau auf der B31 neu mit Fahrzeugen, die dort schon unterwegs waren. Auch auf den Umleitungsstrecken gab es Stauungen, zumal die B31 alt in Ludwigshafen für den Durchgangsverkehr wegen Bauarbeiten langfristig gesperrt ist. "Der Verkehr musste sich auf relativ wenige Ausweichstrecken verteilen, und das hat natürlich zu Beeinträchtigungen geführt", sagt Polizeisprecher Schmidt zum Thema.

Das dreispurige Teilstück der Bundesstraße 31 neu zwischen Stockach und Überlingen ist immer wieder in der Kritik, weil schwere oder gar tödliche Unfälle passieren. In früheren Polizeimeldungen finden sich mehrere Unfälle, bei denen Autofahrer auf die Gegenspur geraten sind. Die Polizeistatistik weist für die zurückliegenden Jahre drei tödliche Unfälle aus, nämlich jeweils einen 2013, 2015 und am gestrigen Montag. Seit 2012 sind zudem neun Verkehrsunfälle mit Schwerverletzten verzeichnet. Polizeisprecher Bernd Schmidt gab aber mangels Vergleichszahlen keine Bewertung darüber ab, ob das vergleichsweise viel oder wenig sei.

Einsatzkräfte

An dem Einsatz an der Unfallstelle auf der Bundesstraße 31 neu waren Polizei, Rettungsdienst und Notarzt beteiligt. Die Feuerwehr aus Stockach teilt in einer Pressemeldung mit, dass 17 Stockacher Feuerwehrleute und 13 aus Bodman-Ludwigshafen an dem Einsatz beteiligt waren. Auch ein Notfallseelsorger war an der Unfallstelle präsent. Mitarbeiter der Straßenmeisterei haben den Straßenabschnitt weiträumig abgesperrt. 

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