Für Radfahrer soll es in der Ludwighafener Straße (B31-alt) einfacher und sicherer werden. Deshalb läuft seit Montag der Ausbau des bestehenden Gehwegs zwischen dem alten Dandler-Gebäude und der Fußgängerampel bei der Einmündung zur Heinrich-Bettinger-Straße zu einem kombinierten Rad- und Gehweg.

Die Bagger rollen momentan auf einem Teil der 350 Meter langen Erweiterungsstrecke. Die Baufirma Meier aus Stockach reißt zunächst den alten Gehweg-Asphalt neben der Fahrspur stadtauswärts weg und bereitet alles für die Verbreiterung der Fläche vor. Während Peter Meier von der Baufirma im Bagger sitzt und mit der Baggerschaufel vorsichtig Erde abträgt, schauen die Mitarbeiter, ob die Tiefe schon ausreicht und wo eventuell Kabel, Leitungen oder anderes im Weg sein könnten. "Wir verbreitern auf 2,50 bis drei Meter", erklärt Ingenieur Matthias Ritzi. Dazu müssen vorübergehend die Straßenlampen weg. Später erhält der Geh- und Radweg neue Laternen, die die breitere Fläche gut ausleuchten können, erläutert Reiner Müller vom Stadtbauamt. Diese Laternen installiert die Baufirma.

Peter Meier (Baufirma Meier) und Reiner Müller (Stadtbauamt) messen die Breite des künftigen Geh- und Radwegs ab. Zu ihnen laufen Ingenieur Matthias Ritzi und Jörg Wiedenhorn (Baufirma Meier).
Peter Meier (Baufirma Meier) und Reiner Müller (Stadtbauamt) messen die Breite des künftigen Geh- und Radwegs ab. Zu ihnen laufen Ingenieur Matthias Ritzi und Jörg Wiedenhorn (Baufirma Meier). | Bild: Löffler, Ramona

Da die Ludwigshafener Straße die alte B 31 ist, trägt das Regierungspräsidium Freiburg die Baukosten in Höhe von von 100 000 bis 120 000 Euro. "Die Abwicklung läuft über die Stadt", sagt Reiner Müller. Bis zum Ende der Sommerferien soll der neue Geh- und Radweg fertig sein. Er wird dann den bestehenden Weg weiterführen, der aus Richtung Blumhof an Loreto vorbeiläuft und momentan bei der Bushaltestelle auf der Oberen Walkestraße endet. Wie dort entsteht auch auf dem neuen Abschnitt ein gepflasterter Rand zur Straße hin und der Weg selbst wird asphaltiert.

An der Ludwigshafener Straße läuft der Ausbau des Gehwegs in einen kombinierten Rad- und Gehweg. Der Verkehr kann nur einspurig mit Baustellenampel an der Baustelle vorbeifließen.
An der Ludwigshafener Straße läuft der Ausbau des Gehwegs in einen kombinierten Rad- und Gehweg. Der Verkehr kann nur einspurig mit Baustellenampel an der Baustelle vorbeifließen. | Bild: Löffler, Ramona

Die nötigen Grundstücke für die Verbreiterung gehören der Stadt. Zuletzt sei noch etwas dazugekauft worden, so Müller. Es werde momentan dort gebaut, wo alles im Besitz der Stadt ist. Deshalb endet der Radweg dann vorerst bei der Fußgängerampel auf Höhe der Heinrich-Bettinger-Straße und Weißmühlenstraße. Später irgendwann könnte er weitergebaut werden.

Die Fahrspur stadtauswärts neben der Baustelle ist momentan mit Baken abgesperrt und mobile Baustellenampeln regeln den Verkehr. Das laufe gut, sagen Peter Meier und Matthias Ritzi. Bei einem Vororttermin am Mittwoch schauten sich Müller, Meier, Ritzi und Bauleiter Jörg Widenhorn von der Firma Meier an, ob für den nächsten Bauabschnitt alles passt. An einem Grundstück schneidet der Besitzer zum Beispiel noch die Hecke, die nach vorne gewachsen ist.

Peter Meier von der Baufirma Meier schaut, ob die Hecke zu weit in den Baubereich ragt. Der Besitzer wird sie ein wenig schneiden.
Peter Meier von der Baufirma Meier schaut, ob die Hecke zu weit in den Baubereich ragt. Der Besitzer wird sie ein wenig schneiden. | Bild: Löffler, Ramona

Im nächsten Jahr wird die Ludwigshafener Straße am Ortsende Richtung Ludwigshafen nochmals zur Baustelle, kündigt Müller an. "Wir erneuern dann die Fahrbahndecke." Genaue Details stehen aber noch nicht fest.