Stockach 70 Jahre Mitglied im VfR Stockach: Wie Friedrich W. Strub den Verein geprägt hat

De VfR Stockach zeichnet sieben Mitglieder für 50, 60 und sogar 70 Jahre aktive Mitgliedschaft aus. Letzteres trifft auf Friedrich W. Strub zu. Die Liste seiner Verdienste ist lang.

Der VfR Stockach hat viel vor: Er möchte in der kommenden Saison mit der ersten Mannschaft wieder in der Landesliga spielen. Außerdem kümmern sich viele Trainer in einer großen Spielgemeinschaft um die Jugend. Und man will neue Mitglieder gewinnen, um den Verein noch breiter aufzustellen. Viele langjährige Mitglieder unterstützen die Bemühungen des Vorstands um Siegfried Endres.

Einer von ihnen ist Friedrich W. Strub. Außergewöhnliche 70 Jahre ist er schon dabei, doch das will er gar nicht so sehr an die große Glocke hängen. "Es gibt noch andere Kameraden, die auch große Verdienste nachweisen können, auch wenn sie noch keine 70 Mitgliedsjahre auf ihrem Buckel haben", sagt er. Von seinen damaligen Kameraden leben nicht mehr viele. "Ich kann mich nur noch an Edmund Merz erinnern, der 93 Jahre alt ist. Mit ihm habe ich 15 Jahre lang unter einem Dach gewohnt. Er war ein hervorragende Fußballer. Auch Heinrich Wagner, der einige Jahre jünger ist, gehört noch zum VfR-Seniorenkreis." Wagner, einer der Ehrenbürger Stockachs, war unter den ersten Gratulanten, als Strub bei der Hauptversammlung des VfR geehrt wurde.

Immer wieder leistet Friedrich W. Strub Pionierarbeit

Siegfried Endres fasste Strubs Werdegang zusammen. Er war viele Jahre Vorstandsmitglied, davon 18 Jahre Geschäftsführer, außerdem Stadion- und Pressesprecher sowie Berichterstatter von Heimspielen der Aktiven für den SÜDKURIER und die Schwäbische Zeitung. Er war Gründer und Redakteur der Stadionpost, die heute noch besteht. Er gründete auch das Frauenteam des VfR zusammen mit Fritz Klippel, dem ersten Frauentrainer und dessen Tochter Ingrid, die einige Jahre lang Spielführerin war. Außerdem war er Mitorganisator der internationalen Frauenturniere und des zweiten Neubaus des Clubhauses. "Ich wünsche dem VfR, dass er endlich dahin zurückkehrt, wohin er gehört, also mindestens in die Landesliga, wenn nicht gar Verbandsliga", sagte Strub.

Neben ihm wurden Josef Keßler, Jürgen Klein, Joachim Kramer und Ewald Vogel für 50, Hans Walter und Walter Michalke für 60 Jahre aktive Mitgliedschaft geehrt.

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