Die Stadtjugendpflege hat viele Aufgaben, über die Stadtjugendpfleger Frank Dei in der jüngsten Sitzung des Hauptausschusses des Gemeinderats berichtete:

  • Jugendarbeit: Zu den Höhepunkten in diesem Bereich zählte Dei den Kinder- und Jugendaktionstag im Osterholz, bei dem mehrere Organisationen ihre Jugendarbeit präsentierten. Außerdem hob er die b.free Soccer League hervor, die zusammen mit dem kreisweiten Präventionsnetzwerk b.free und dem SC Freiburg veranstaltet wurde. Zufällig zusammengestellte Teams aus Jugendlichen spielten im Sommer um den Titel als fairste Mannschaft.
  • Schulsozialarbeit: Die beiden großen Blöcke in diesem Bereich seien im Schuljahr 2017/2018 die Einzelfallhilfe und Angebote für ganze Schulklassen gewesen. Dazu gehören etwa Veranstaltungen mit der wilden Bühne aus ehemals abhängigen Schauspielern im Schulverbund Nellenburg oder Projekte zu neuen Medien am Nellenburg-Gymnasium. Auch Susanne Fricke, Schulsozialarbeiterin an den Grundschulen, habe genügend Arbeit, so Dei. Hinzugekommen sei großer Gesprächsbedarf zur Gruppe krimineller Jugendlicher, die 2017 auffällig geworden war. Zu Fragen wie wer was ausgesagt hat, sei es zu Konflikten gekommen, die die Sozialarbeit beschäftigt hätten.
  • Stimmen im Gremium: Vertreter aller Fraktionen und Bürgermeister Rainer Stolz lobten die Stadtjugendpflege. Auf Nachfrage von Andreas Bernhart (CDU) zu kriminellen Jugendlichen verwies Dei auf den Jugendsachbearbeiter bei der Polizei, der seit einigen Monaten mit deutlich mehr Stunden als zuvor beschäftigt sei. Es gebe einen kurzen Draht. Zudem würde er gerne wieder eine Veranstaltung mit Jugendlichen zur Kommunalwahl im nächsten Frühjahr machen, wobei er hoffe, dass dies sich beim Jugendforum entwickelt, sagte Dei auf Nachfrage von Bernhart. Zum Jugendkulturzentrum (Jukuz) vermeldete er auf Nachfrage von Karl-Hermann Rist (Grüne) seit fünf Jahren gleichmäßig viele Besucher. Die meisten von ihnen träfen sich dort als Gruppe, so Dei auf Nachfrage von Thomas Bosch (FDP). Durch die Sozialpassregelung sei allen die Teilnahme an den Angeboten möglich, so Dei auf Nachfrage von Claudia Weber-Bastong (SPD).
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