Es ist längst Tradition in Steißlingen, einmal im Jahr Historikern im Hegau einen Preis zu verleihen. Der 20. Hegaupreis der Gemeinde Steißlingen soll nun am Dienstag, 5. Juli, um 19 Uhr in der Torkel an Sibylle Probst-Lunitz verliehen werden. Sie ist – wie es in der Presseankündigung der Gemeindeverwaltung heißt – seit mehr als 30 Jahren eine feste Größe in der regionalen Geschichtsforschung und -vermittlung im Hegau und darüber hinaus.

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Seit 20 Jahren ist sie als zweite Vorsitzende des Hegau-Geschichtsvereins an verantwortlicher Stelle in dessen Arbeit eingebunden und tritt regelmäßig als Referentin zu historischen Themen auf. Sie zähle zu den besten Kennerinnen der einzelnen Dorfgeschichten und gehöre mit ihrem detaillierten Quellenwissen, das sie sich in intensiven Recherchen in den Stadt- und Gemeindearchiven des ganzen Hegaus angeeignet hat, zu den wichtigsten Expertinnen zur Geschichte des Hegau insgesamt.

Sie forschte zu verfolgten Pfarrern im Nationalsozialismus

Die Laudatio hält Kreisarchivar Friedemann Scheck. „Mit der Verleihung des Hegaupreises will die Gemeinde Arbeiten wissenschaftlicher und allgemeiner Art, die die geschichtliche Vergangenheit, die Gegenwart oder Zukunft des Hegaus im Besonderen betreffen, besonders anerkennen und würdigen“, erläutert Steißlingens Bürgermeister Benjamin Mors und verweist auf Probst-Lunitz‘ Beitrag über verfolgte Pfarrer aus dem Hegau im Nationalsozialismus.

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Der Hegaupreis ist – wie es in der Pressemitteilung heißt – mit 3000 Euro dotiert.