Die Instrumentenvorstellung der Steißlinger Gemeindemusikschule war eine ganz besondere Veranstaltung: Sowohl Musikern als auch Zuhörern war anzumerken, wie sehr sie sich nach der langen Corona-Pause über das kleine Konzert in der Torkel freuten. Auch der Himmel hatte ein Einsehen, und so war das Freiluftkonzert rundum gelungen.

Einblicke in Lehrmethoden

Sowohl der Chor als auch die frühmusikalische Erziehung wurden – ganz im Zeichen von Corona – mittels Video vorgestellt. Dadurch bekamen die Zuhörer einen intimen Blick in die Lehrmethoden, der sonst nur wenigen gewährt ist.

Auch die Streicher stellten ihre Instrumente vor. Musikschulleiterin Fabienne Schwarz-Loy (rechts) verstärkte das Ensemble auf dem Cello und führte durch das Programm.
Auch die Streicher stellten ihre Instrumente vor. Musikschulleiterin Fabienne Schwarz-Loy (rechts) verstärkte das Ensemble auf dem Cello und führte durch das Programm. | Bild: Susanne Schön

Durch den Vormittag führte die neue Musikschulleiterin Fabienne Schwarz-Loy. Sie überzeugte nicht nur bei der Streichergruppe mit dem Bogen, den sie zur Verstärkung über ihr Lieblingsinstrument, das Cello, strich, sondern machte auch vielen der Anwesenden Lust, sich für den Unterricht an der Gemeindemusikschule anzumelden. Zumal auch die anderen Musiker viel Freude vermittelten.

Erfolgreich bei „Jugend musiziert“

Die attraktive Vorstellung der Instrumente und Lehrer wurde durch die Ehrung von zwei Klavierschülern komplettiert, die bei „Jugend musiziert“ gewonnen hatten: Paul Schreuer und Zarah Seon-hi Steinwaller sowie ihren Lehrern Barbara Kasper und Josef Weimert überreichte Clemens Schöpf vom Förderverein der Musikschule eine Ehrung und ein Dankeschön.

„Wer an der Musikschule ist, kann nicht nur ein Instrument erlernen und mit anderen zusammen spielen, er kann auch an solchen Wettbewerben teilnehmen“, stellte Fabienne Schwarz-Loy in Aussicht. Nach dem Regionalwettbewerb ist in diesem Jahr aber Corona-bedingt leider vorerst Schluss.

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Nachdem Schüler und Lehrer ihre Instrumente als Solisten, im Duett oder gar zum Abschluss in der kombinierten Jazz- und Percussion-Combo vorstellten, konnten die Anwesenden den jeweiligen Lehrern noch Fragen stellen oder ihr Lieblingsinstrument einmal selbst in die Hand nehmen und spielen – oder es zumindest versuchen. So gab es fast nur strahlende Gesichter an diesem Samstagmittag.

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