Trotz Krise verliert der Kirchenbauverein St. Remigius seine Aufgaben nicht aus den Augen. Aktuell sind dies die Sanierungen an der St. Konrad-Kapelle in Wiechs. „Bei der im Herbst beziehungsweise Frühjahr initiierten Spendenaktion für die Instandsetzung an der St. Konrad-Kapelle konnten bereits Spenden von mehr als 10.000 Euro entgegen genommen werden“, freut sich Walter Kornmaier, Vorsitzender des Kirchenbauvereins St. Remigius.

„Das Geld fließt in die dringendst notwendigen Außensanierung an der St. Konrad-Kapelle in Wiechs“, erklärte Walter Kormaier mit. Die St. Konrad-Kapelle in Wiechs wurde in der heutigen Form von Pfarrer Johann Neidhart 1717/1718 gebaut. „Damit die St. Konrad-Kapelle weiterhin nutzbar ist, muss zudem aus baurechtlichen und brandschutztechnischen Gründen der früher zugemauerte ursprüngliche Haupteingang als zweiten Flucht- und Rettungsweg wieder geöffnet werden“, erläutert Walter Kornmayer. Dafür fallen 50.000 Euro Kosten an.

Doch es soll nicht bei der Portalöffnung bleiben, auch die Gebäudesubstanz bedarf der Sanierung. Für die komplette Außensanierung mit Fassadenanstrich rechnet man mit Kosten von 228.000 Euro. Dazu kommen für die nötigsten Arbeiten an Dachgebälk und Fassade noch Kosten von 140.000 Euro. Nach den Sommerferien soll nun mit den Bauarbeiten begonnen werden.

Das Spendenfass laufe noch nicht über, meinte Walter Kornmayer gleichwohl mit einem ironischen Anflug. Der Kirchenbauverein zählt fest auf die Unterstützung seiner Mitglieder und Spender. Neben Geld- und Sachspenden gehöre auch Eigenleistung dazu. Trotzdem habe man die derzeit allgemein steigenden Baukosten im Blick. „Helfen Sie mit, unsere St. Konrad-Kapelle in Wiechs für die nächsten Generationen zu erhalten“, fordert der Vorsitzende Walter Kornmaier auf. Auch die politische Gemeinde und das Erzbischöfliche Ordinariat stellten Zuschüsse in Aussicht, denn alleine kann die Kirchengemeinde das Projekt nicht stemmen.