Beim Neujahrsgespräch mit der Presse war natürlich auch Corona ein Thema. Bürgermeister Benjamin Mors ist nach eigenen Angaben froh, dass im Rathaus jeder sein eigenes Büro hat und somit ungefährdet arbeiten kann. Auf den Fluren und bei Treffen gilt Maskenpflicht. Zudem werde viel gelüftet. Doch auch die Mitarbeiter der Verwaltung sind Bürger. Damit sind sie von Fernunterricht und geschlossenen Kitas betroffen. Hier werde mit Homeoffice und flexiblen Arbeitszeiten die Vereinbarkeit von Familie und Beruf erleichtert.

Corona bedeutet mehr Bürokratie und Handlungsbedarf

Der Publikumsverkehr ist aktuell nicht möglich. Statt der Rathaustüre ist jetzt wieder das Bürgerfenster für kurze Gespräche und Angelegenheiten geöffnet. „Viele Bürger, Vereine und Unternehmer, die Fragen haben wenden sich an uns“, erklärte Mors. Damit gebe es einen erhöhten Beratungsbedarf. Zu diesem komme dann noch ein komplizierterer Bürokratie- und Handlungsaufwand. „Corona kostet auch uns Zeit und Geld“, weiß Mors. Wie genau sich die Pandemie auf den Gemeindehaushalt auswirken wird, ist noch nicht geklärt. Absehbar ist: Es wird weniger Einnahmen durch Steuern geben. Die Zuschusslage ist unübersichtlich und die Kosten für Kreisumlage und Ähnliches ebenfalls noch nicht festgezurrt.

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Vorfreude auf bessere Zeiten – und laufende Projekte

Die Leistungen der „Familienbewussten Kommune Plus“ laufen weiter, die Infrastruktur müsse erhalten werden. Benjamin Mors freut sich auf die Zeit, in der sich Bürger wieder aktiv beteiligen können. „Dann kann es beispielsweise mit dem Roten Platz und dem Bürgerpark Niederwiesen weiter gehen!“

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Wie beim ersten Lockdown zählt Mors auf gut vernetzte Steißlinger

Bisher habe es noch keine Anfragen von Senioren zum Thema Impfen gegeben. Man könne diese aktuell auch nicht beantworten, da ja kein Impfstoff vorhanden sei. Man werde aber bei Bedarf schnell Hilfen leisten, wie es auch beim ersten Lockdown beim Einkaufen gewesen sei. Mors glaubt, dass es eine ähnlich übersichtliche Zahl sei, die kommunale Hilfestellung benötige: „Die Steißlinger sind über Familie und Vereine gut vernetzt.“

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