Dass es keine ganz normale Schulabschlussfeier werden würde, konnte man schon zu Beginn an der Steilinger Gemeinschaftsschule erahnen. Denn statt wie sonst in der Schule, wurde dieses Mal in der Seeblickhalle gefeiert. Das lag zum einen an den zahlreichen Besuchern, zum anderen aber auch am Anlass: Der erste Jahrgang hat die Gemeinschaftsschule absolviert und wurde nun verabschiedet. Darum war auch der Ehrentisch gut gefüllt. Sowohl Bürgermeister Benjamin Mors als auch Altbürgermeister Artur Ostermaier waren da. Die aktuelle Schulleitung mit Alexander Bitter und Simone Kauderer und die ehemalige Schulleiterin Susanne Eich-Zimmermann sowie ihr Vorgänger. Und auch Victor Schellinger, der als Schulamtsdirektor den Weg der Steißlinger Schule begleitete, war anwesend.

Natürlich war die Gemeinschaftsschule in den Reden immer wieder Thema und doch gelang es, die Absolventen in den Mittelpunkt zu stellen. Junge Menschen, die die Wahl hatten zwischen drei Leistungsniveaus, zwischen Einzelgänger und Gemeinschaft. Sie zeigten mit vielfältigen Aufführungen und gekonnter Moderation, dass sie für das Leben gewappnet und eine Bereicherung für die Welt sind. Es war auch ablesbar, dass es eines ganzen Dorfs bedarf, um junge Menschen auf den Weg zu bringen – natürlich die Lehrer, aber ebenso Eltern. Dazu kam der Schulförderverein, der bewirtete. Aber auch Betriebe, die in diesem Fall das Buffet belieferten. Die Verwaltung sorgte für den Veranstaltungsort. Alle Redner fanden persönliche Worte. Das Schulmotto "Gemeinsam mehr" wurde als Motto für den Abend um "Gemeinsam in die Zukunft" ergänzt.

Sie standen im Mittelpunkt, die ersten Absolventen der Gemeinschaftsschule Steißlingen. Schwungvoll führten sie ihre Gäste durch den Abend.
Sie standen im Mittelpunkt, die ersten Absolventen der Gemeinschaftsschule Steißlingen. Schwungvoll führten sie ihre Gäste durch den Abend. | Bild: Susanne Schön

Am wichtigsten war die Zeugnisausgabe. Preise gab es für Farid Rassouli, Viola Winkels, Justin Marder, Jochen Schönenberger und Natalie Kellner. Zudem verließ Luis Falke die Gemeinschaftsschule als Klassenbester mit dem erweiterten Niveau in die Oberstufe eines weiterführenden Gymnasiums.