„Wir freuen uns, dass wir zum ersten Mal Freiluftkino am Steißlinger See anbieten können“, begrüßte Bürgermeister Benjamin Mors über 200 Besucher im Freibad. Bereits vor geraumer Zeit habe man begonnen Kontakt zu Gerhard Göbelt aufzunehmen. Der ist seit 20 Jahren geschäftsführender Gesellschafter des Moki Ludwigsburg. „Das mobile Kino ist sehr begehrt, wir haben nur noch diese beiden Termine bekommen“, erklärte Benjamin Mors. Man werde versuchen in Zukunft auch mal Termine am Wochenende zu bekommen. Denn das Angebot wurde sehr gut angenommen.

Mond trägt zur Stimmung bei

Steißlinger und Gäste des Freibads nutzten sowohl den ersten Tag mit „25 kmh“ als auch den zweiten mit dem aktuellen Film „Yesterday“, um das besondere Kinoerlebnis unter freiem Himmel zu genießen. Zu der einzigartigen Kulisse des Steißlinger Sees mit seinem alten Baumbestand kam noch der Nachthimmel. So ging der Mond bei „25 kmh“ über den Nachtszenen auf. Durch die terrassierte Gestaltung hatte man von allen Plätzen gute Sicht, egal ob man es sich auf einer Decke, einem mitgebrachtem Stuhl oder den Bänken des Bads Platz nahm. Bevor „25 kmh“ begann, erklang Musik der Gruppe Queen und ein sehenswertes, farbiges Lichtspiel ersetzte die Kinowerbung.

DLRG hilft in allen Lagen

Zum Glück musste man nicht in die benachbarte Seeblickhalle ausweichen. So konnten Freibadpächter Stefan Kronenbitter und sein Team im bewährten Umfeld für das leibliche Wohl der Gäste sorgen. „Wir haben gerne sofort zugesagt, als die Idee des Freiluftkinos aufkam“, freute Kronenbitter sich über die Bereicherung für seine Gäste.

Ebenso erfreut war der Bürgermeister über die Mitarbeit der DLRG. Deren Mitglieder übernahmen nicht nur die Bereitschaft für Erste Hilfe. Sie waren auch bei Auf- und Abbau der Kinoleinwand mitsamt der dazugehörigen Technik beteiligt. Zudem sorgten sie für einen sicheren Weg, indem sie Fackeln entlang des Weges zum Ausgang aufstellten. „Danke an die DLRG, dass sie für den Fall der Fälle da sind“, dankte Mors und die Zuschauer bestärkten dies durch ihren Applaus. Der erklang übrigens auch für Gerhard Göbelt nach der Aufführung.