Die Erschließungsarbeiten für das Neubaugebiet im Tal haben begonnen. Unternehmer, Planer und Gemeindevertreter haben sich zum Spatenstich getroffen. Damit werden Planungen umgesetzt, die vor zwei Jahren konkreter wurden – und für die es viel zu beachten gab. Viele Gesetzesvorgaben, Bedenken einiger Bürger sowie die Abwägung zwischen dem kommunalen Wachstum und dem Flächenverbrauch mussten berücksichtigt werden. „Wir konnten nicht alle Bedenken der Anlieger ausräumen, aber wir haben manche Anregung übernommen“, erklärte Bürgermeister Benjamin Mors. Durch die Einbindung der Bürger sei eine große Akzeptanz für das Projekt geschaffen worden.

Häuslebauer können selbst gestalten

Das neue Baugebiet Tal-Erweiterung bietet 41 Bauplätze auf einer Fläche von 2,9 Hektar. Davon sind zwei Hektar Wohnfläche und der Rest Verkehrs- und Grünflächen. Dabei sei große Vielfalt möglich, denn sowohl Einzelhäuser mit bis zu drei Wohneinheiten sind denkbar als auch Doppel- und Reihenhäuser. Die Grundstücke sind durchschnittlich zwischen 400 und 550 Quadratmetern groß. Bei zweigeschossiger Bauweise ist der Dachausbau möglich. Damit sei das Baugebiet ein Standbein, um dringend benötigten Wohnraum zu schaffen, sagte der Bürgermeister beim Spatenstich. Das zweite Standbein sei die innerörtliche Verdichtung, die in Steißlingen ebenso eine große Rolle spiele.

Das könnte Sie auch interessieren

Bauplätze werden ab Herbst vergeben

Der Bürgerbeteiligung und -information im Dezember 2017 und Juli 2018 folgte das Bebauungsplanverfahren mit Aufstellungsbeschluss im April 2018 bis Rechtskraft im November. Die Erschließung ist von Mai bis November 2019 geplant. Die Vergabe der Bauplätze erfolge im Herbst in Etappen. Da die Anzahl der Bewerber bereits jetzt die Bauplatzzahl überschreite, habe man Bewerberkriterien entwickelt, verriet Benjamin Mors. Wie genau diese aussehen, wollte er nicht verraten. Der Planer Andreas Baur erläuterte den Bauablauf. Er kündigte einen wöchentlichen Termin an, bei dem der Baufortschritt zwischen Bauunternehmer, Planer und Verwaltung abgeklärt werde.

Wie viel ein Grundstück kosten soll, ist noch unklar.

Das könnte Sie auch interessieren