20 Jahre ist es her, dass Reinhard Racke mit seiner Familie von der Osteifel nach Steißlingen gezogen ist. Fünf Jahre davor wurde er als Professor für Mathematik an die Universität Konstanz berufen, in Steißlingen sei er herzlich aufgenommen worden und fand er ein Zuhause. „Das ist ein Grund, warum ich mich gerne für die Gemeinde im Rat engagieren möchte und mich deshalb zur Wahl gestellt hatte.“

Ein anderer Grund sei, dass der 60-Jährige sich dazu beitragen möchte, die Aufgaben des Gemeinderats zu bewältigen. Er legt für sich dabei drei Schwerpunkte: Bildung, Familienpolitik und Finanzen. Beruflich hat Reinhard Racke mit der Ausbildung junger Leute zu tun, darunter auch der angehender Lehrer. „Bildung ist ja eines der wichtigsten Themen im Land. Wir können auf kommunaler Ebene den Worthülsen mancher Politiker Konkretes, Zukunftsweisendes entgegenstellen“, ist er sich sicher und betont, dass Bildung bereits im Kindergarten beginnt. Erlebt hat der dreifache Vater das auch bei seinen eigenen Kindern. Bei der Familienpolitik betont er mit Blick auf das Prädikat Familienfreundliche Kommune Plus: „Hier gilt es über alle Altersstufen hinweg generationenübergreifend zu denken.“

Mit Sitzungsbesuchen vorbereitet

Der Mathematikprofessor ist bisher weder finanzwirtschaftlich noch kommunalpolitisch aktiv gewesen, denkt aber, dass er mit Zahlen umgehen kann. „Hier möchte ich gerne eine gewisse Erfahrung in der Behandlung komplizierter Sachverhalte einbringen, um Steißlingen auch in Zukunft finanziell abzusichern.“ Vorbereitet auf seine neue Rolle als Gemeinderat hat er sich durch Besuche von Gemeinderats-Sitzungen vor der Wahl. Bei seiner Kandidatur für die CDU habe er bedacht, dass er ein solches Amt gerne übernehme – in dem Wissen, dass es auch einen gewissen zeitlichen Aufwand bedeutet. „Die ersten Tage im Amt sind angefüllt mit vielen interessanten, teils auch aufwändigen Dingen, es wird eine spannende Zeit werden, auf die ich mich freue“, erklärt der neue Gemeinderat Reinhard Racke.

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