Der Wochenmarkt zum Weihnachtswochenende soll nicht an Heiligabend, sondern schon am Donnerstag, 23. Dezember, stattfinden. Einen entsprechenden Wunsch haben die Markthändler bei einer Umfrage durch ihn geäußert, berichtete Torsten Kalb, Leiter des Fachbereichs Jugend, Soziales und Ordnung, in der jüngsten Sitzung des Gemeinderats. Das Gremium ermöglicht diese Regelung durch eine Neufassung der Marktsatzung. Darin werden vor allem die Gebühren neu geregelt, die von bisher 38 auf künftig 47 Cent pro Quadratmeter Standfläche steigen, eine Erhöhung um 24 Prozent. Die bisherige Satzung trat im Jahr 2015 in Kraft.

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Doch es gibt auch eine neue Regelung für Fälle, in denen ein Markttag auf einen Feiertag fällt. Nach der alten Satzung wird der Wochenmarkt dann auf den vorhergehenden Werktag vorgezogen. Nun kann die Stadtverwaltung einen anderen Tag bestimmen. Die neue Satzung tritt zum Jahreswechsel in Kraft – nur der Absatz über die Verlegung, wenn ein Markttag auf einen Feiertag fällt, gilt schon ab dem 15. Dezember, wie das Gremium einstimmig beschlossen hat.

Für Walafried Schrott (SPD) war der Punkt auch ein Anlass, nach der Maskenpflicht für Markthändler zu fragen. Auch diese sollte man durchsetzen, wenn die nach der Corona-Verordnung notwendigen Abstände nicht eingehalten werden können. Torsten Kalb sagte, er habe bei seiner Umfrage „große Gesetzestreue“ unter Besuchern ebenso wie unter Händlern erlebt. Er habe sich aber als Mitarbeiter der Stadtverwaltung vorgestellt. Ordnungsamtsleiter Markus Berger sagte in der Sitzung, seine Mitarbeiter könnten wieder durchgehen und kontrollieren.