Am Wirtschaftsgymnasium der Robert-Gerwig-Schule Singen haben dieses Jahr fünf Klassen Abitur gemacht. Gefeiert wurde getrennt nach Klassen und unter Einhaltung von Corona-Sicherheitsabständen. In letzter Minute klappte es sogar noch mit einer weiteren Feier: Aufgrund der gelockerten Corona-Verordnungen konnte der Abitur-Jahrgang den Außenbereich der Diskothek Top10 für eine anschließende Feier bis tief in die Nacht nutzen.

Einen großen Abi-Streich gab es dagegen nicht, und auch die sonst übliche Studienfahrt der Schüler in der 12. Klasse sowie weitere Ausflüge mussten für diesen Jahrgang wegen der Corona-Pandemie ausfallen.

Dreißig Prozent mit 2,0 oder besser

Gründe zum Feiern gab es viele: Der Jahrgang erreichte mit einer Durchschnittsnote von 2,3 einen bemerkenswerten Schnitt. Dreißig Prozent der Abiturienten haben einen Schnitt von 2,0 und besser, und es wurden 20 Preise (ab Note 1,7) und 14 Lobe (zwischen 2,0 und 1,8) verteilt. Drei der Abiturienten erreichten sogar die Traumnote 1,0.

Karin Schoch-Kugler, Leiterin der Robert-Gerwig-Schule, wünschte den Schüler in ihrer Rede, dass für sie die Zeit der Einschränkungen hoffentlich bald ein Ende nehmen würde. Sie freute sich darüber, dass sich die Abiturienten laut Abschlussbefragung trotz aller Widrigkeiten an der RGS sehr wohlgefühlt hätten und mit der Sozial- und Fachkompetenz der Lehrer sehr zufrieden waren. Für die Zukunft drückte die Schulleiterin den Absolventen die Daumen und wünschte ihnen, dass sie alle „Spielräume ihres Lebens in vollen Zügen nutzen und genießen“ könnten.

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Den Preis für die Jahrgangsbesten des Wirtschaftsgymnasiums erhielten Nina Hauenstein, Louisa Anna Koch und Amsel Odzini. Nina Hauenstein bekam außerdem den Scheffelpreis im Fach Deutsch sowie den Fachpreis für Englisch, Louisa Anna Koch erhielt zusätzlich die Fachpreise in Spanisch sowie BWL und Amsel Odzini erhielt neben dem Preis für die Jahrgangsbesten auch den Fachpreis Geschichte-Gemeinschaftskunde des Hegau Geschichtsvereins.